Burgers’ Zoo, Arnheim (NL)

Eine gute Stunde aus dem Pott Richtung Niederlande und zack- schon ist man in Arnheim. Da gibt’s ne Menge zu tun und zu erleben, aber diesmal wollten wir nur eins: in den Burger’s Zoo. Zurzeit sind die „Dinos in the Zoo“, sodass nicht nur der tolle Zoo, sondern auch Dinos für den dinobegeisterten Travelbuddy lockten.

Trotz Feiertag war die Strecke gut zu fahren und der Zoo wurde erst zum Mittag voller- aber so groß wie er ist, verteilte es sich gut.

Mit 21,50€ für Erwachsene und 19,50€ für Kinder ab 4 Jahren gehört der Burger’s Zoo eher zu den teureren Zoos, aber was das Zooerlebnis und die „Artgerechte“ Haltung (sofern in Zoos möglich) angeht, ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt.

Neben einigen Einzelgehegen, die nicht thematisch eingebunden sind, beeindrucken vor allem die Themenhallen. Mangrovenwald, Wüste, Ozean und Regenwald. Alles überdacht und warm.

Wir lieben das riesige Aquarium mit den Haien und den Tunnel, in dem man die Gesichter der Rochen von unten sehen kann.

Auch im Safari- Bereich ist ein großer Teil des Stegs, von dem aus man die Tiere beobachten kann, überdacht.

Insofern ist der Burger’s Zoo auch durchaus bei Regengefahr eine Option.

Ansonsten ist der Zoo natürlich völlig auf Familien mit Kindern ausgerichtet: Wickelstationen, Kids Menüs im Retaurant, Leihbuggies und -bollerwagen, Hochstühle im Restaurant und natürlich jede Menge Nippes, den Kinder mögen, im Zooshop.

Tolle Spielplätze für alle Altersklassen von 1-12 Jahren lockern den Rundweg immer wieder auf. Zum Teil muss man den Kinderwagen kräftig bergauf schieben, aber ein „ebenerdiger“ Zoo ist mir bisher auch nicht untergekommen.

Essen und Trinken ist in den Restaurants relativ teuer, man sollte ausreichend Picknicksachen mitnehmen, aber ein paar holländische Pommes mit Fritesauce sollte man sich trotzdem gönnen ;-).

Kurz zu den Dinos (die sind ja nur kurze Zeit da): auf dem Rundweg durch den Zoo brüllt und wackelt es teilweise im Gebüsch und man sieht sich Auge in Auge mit einem Pachycephalosaurus. Die mechanisch betriebenen Dinofiguren in Originalgröße funktionieren per Bewegungsmelder (einige können sich aber auch nicht bewegen) und sind mit kleinen Infotafeln versehen.

Insgesamt ein wirklich toller Zoo für alle Wetterlagen und alle Altersklassen.

Dinopark Münchehagen (NDS)

Auf dem Rückweg von Berlin in den Pott fährt man ja ziemlich sicher durch Niedersachsen und so haben wir unsere Mittagspause in den Dinopark verlegt. Wobei wir beim Hineingehen kurz überlegen mussten, ob wir nicht falsch abgebogen und in Nürnberg angekommen waren, erinnerte uns der Park auf den ersten Blick doch sehr an den Dinopark Bayern im Altmühltal. Aber da wir den ja ziemlich gut fanden, was es jetzt kein Problem, das norddeutsche Pendant zu besichtigen.

Wenn man also den Shop mit viel grellem Dinonippes hinter sich gelassen hat und evt. in der „Dino- Futterstelle“ eine kleine Stärkung zu sich genommen hat, kann man sich auf den rund 2,5km langen Rundweg durch die Erdzeitalter begeben. Anders als in Bayern war es deutlich hügeliger (mit Kinderwagen also durchaus anstrengend), dafür gab es auch mehr Bänke und Picknickhütten unterwegs zum Ausruhen. Immer wieder wurde die Ausstellung der naturgetreu in Originalgröße nachgebildeten Riesenechsen durch kleine Spielplätze unterbrochen- erinnerte ein bisschen an einen Trimm-dich- Pfad.

Eine Sonderausstellung zu Dino- Babys und zu Pterosauriern sind jeweils überdacht, genauso wie die original Sauropoden- Fußabdrücke. Beeindruckend!

Im großen (ebenfalls überdachten) Mitmachbereich kann man selbst zum Paläontologen werden und zB ein „Grabungsset“ erwerben und die „Dinoknochen“ dort herausholen.

Der Rundweg ist, trotz ein paar Hügeln, auch für Kinder und mit Kinderwagen gut zu bewältigen. Unterwegs gibt es Möglichkeiten zum Klettern und Spielen, Getränkeautomaten, Picknickhütten und Toiletten. Im Wald ist es größtenteils sonnengeschützt, vermutlich ist man dann also auch bei Nieselregen geschützt, das sollte nicht vom Ausflug in den Park abhalten.

Unser großer Dinofan hatte jedenfalls wieder unfassbar viel Spaß!

Ach ja- 12,50€ für Erwachsene und 10,50€ für Kinder ab 4 Jahre. War als Eintritt total okay, dafür fanden wir die Preise für Essen und Trinken vergleichsweise hoch (Dino- „Sparmenü“ mit Sammelbecher 8,40€).

Trotzdem auf jeden Fall eine klare Empfehlung für Dinofans!

Stockholm mit Kindern

 

Allgemeines

Wir haben uns vorher bei Instagram viel mit anderen Reisebloggern ausgetauscht und können deren Eindruck nur unterstreichen: Stockholm ist eine wahnsinnig kinderfreundliche Stadt. In fast allen Restaurants und Cafés gibt es Hochstühle für Babies und Kleinkinder, Babynahrung kann entweder selbst in einer Mikrowelle erwärmt werden oder wird problemlos in der Küche erwärmt, selbst die kleinsten Supermärkte haben ein Obstgläschen oder Quetschbeutelchen für den Hungernotfall und vor allem, nach den Erfahrungen in Berlin: Es gibt funktionierende Aufzüge und/oder Rampen (die können auch nicht kaputt gehen!), um mit dem Kinderwagen die Tunnelbanan nutzen zu können.

Verkehrsmittel

Selbst das Kopfsteinpflaster in der Altstadt Gamla Stan war kein Problem, da hatten wir in Amsterdam ganz andere Probleme. Mit Kind im Kinderwagen fährt man als Erwachsener in Bussen übrigens umsonst, die Kinder sind sowieso frei. Mit unserer 72h-ÖPNV-Karte sind wir super zurecht- und überall angekommen.

Wir sind vom Flughafen nicht mit dem Arlanda Express per Zug gefahren, weil er das Dreifache von unserem Flygbussarna gekostet hätte und der Bus in unmittelbarer Nähe des Hotels hielt. Im Bus gibt es keine Kindersitze o.ä., den Kinderwagen muss man in den Kofferraum legen. Muss man sich also überlegen, ob man sein Kind so ungesichert auf den Schoß nehmen will. Die Fahrt im Bus dauert je nach Strecke nämlich schon 45 Minuten.

Die Busse sind vor allem zu den Schließungszeiten der Museen rund um Djurgarden recht voll, in der U-Bahn hat man bessere Chancen, einen Platz (vor allem mit Kinderwagen) zu ergattern.

Toll ist natürlich gerade für Kinder auch die (im Tarif inkludierte) Bootsüberfahrt von Slussen nach Djurgarden.

 

Unterkunft

Wir waren im Hostel/ Hotel Zinkensdamm in Södermalm im Familienzimmer mit eigener Dusche/WC- zentral, weitgehend barrierefrei, Selbstversorgerküche mit Kühlmöglichkeiten aber auch Bar/Restaurant/ Café im Haus. Im Sommer kann man dort sicher auch toll draußen sitzen und Räder ausleihen.

 

Sightseeing

Junibacken

Im Junibacken Museum werden die Charaktere von Astrid Lindgren und anderen schwedischen Autoren „lebendig“, bzw. kann man in ihre Welt eintauchen. Also in der Villa Kunterbunt rutschen und den „Kleinen Onkel“ striegeln, im Werkzeugschuppen von Petterson und Findus spielen, Willi Wiberg fliegen sehen, Mama Muh melken, und und und.

Das Herzstück ist der „Storytrain“, der durch die Geschichten Lindgrens führt, die in Miniatur nachgebaut sind. Während es noch munter startet, mit Ida am Fahnenmast und Emil aus Lönneberga, wird es im Wald von Ronja Räubertochter oder der böse Drache Katla aus den Brüdern Löwenherz sind dann doch eher dunkel und unheimlich, wenn auch sehr beeindruckend. Da es hier keine Altersbeschränkung gibt, sollte man überlegen, ob es den Kindern nicht zu unheimlich ist. Wenn dem so ist, würde ich für den Eintrittspreis von 179 SEK für Erwachsene und 129 SEK für Kinder ab 3 Jahren (geteilt durch 10 ergibt derzeit etwa den Europreis) überlegen, ob sich der Besuch hier lohnt.

Witzig ist das Restaurant: Als „Circus“ dekoriert kann man hier an langen Tafeln essen, es gibt Babybrei zu kaufen und auch Kindermenüs mit Köttbollar oder Pfannkuchen.

Ich fand es toll und es ist in dieser Art einzigartig. Und da Astrid Lindgren Bücher bei uns auch zum Repertoire gehören und mein Lehrerherz höher schlagen lassen, war es selbstverständlich, dass wir dort hingehen. Aber „nur“ für die Spielräume, wäre mir der Eintritt zu hoch gewesen.

 

Skansen

Das Freilichtmuseum Skansen liegt auch auf Djurgarden. Hier sind Kinder bis 4 Jahren noch frei und danach kostet der Eintritt 60 SEK für Kinder und 125 SEK für Erwachsene. Hier sind alte schwedische Häuser zu sehen (laut unserer schwedischen Freunde wurden wohl tatsächlich ganze Häuser dort rübergebracht, zu Ausstellungszwecken), das leben im ländlich geprägten Schweden (früher) gezeigt, Arbeiten der Bauern und Handwerker. In einem kleinen Zoo gibt es schwedische Tiere (und mittlerweile auch andere) zu bestaunen, im Lill Skansen können Kinder z.B. „unter“ dem Kaninchenstall stehen und durch Halbkugeln aus Plexiglas Auge in Auge mit den Tieren sein.

Picknickplätze oder auch ein Verkaufsstände laden zum Verweilen ein, im Café gibt es Kanelbullar und Ponyreiten für die Kinder wird auch angeboten. Es ist wie gesagt ein Freilichtmuseum, also ist es bei Dauerregen dort wohl nicht so schön, wie wir es jetzt erlebt haben. Es ist ziemlich hügelig, also mit Kinderwagen schon anstrengend zu laufen, aber dafür durchgängig barrierefrei und gut beschildert.

 

Gamla Stan

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Die Altstadt war für uns wohl das schönste Fleckchen von Stockholm, erinnert mit seinen engen Gassen an das Schnoorviertel in Bremen und mit dem Kopfsteinpflaster an die Royal Mile in Edinburgh. Das Kungliga Slottet, der Königspalast, steht mittendrin und täglich kann man sich dort den Wachwechsel ansehen (zum Glück nicht so voll wie in London). Die königlichen Museen/ Rüstkammer, etc. haben wir nicht besichtigt, sondern sind lieber durch die Stadt geschlendert. Wenn man die ganz touristischen Läden mit ihrem Gedöns ignoriert, findet man tolle kleine Läden mit besonderem Handwerk. Von den vielen Cafés und Restaurants, besonders um den Stortorget- Platz herum, wo auch die berühmten bunten Häuschen stehen, gibt es tolle Gelegenheiten zu essen. Mit 3 Kindern in 2 Kinderwagen sind wir in das Bistro der Stadtmission gegangen (also gleich Charityarbeit geleistet), wo es zu wirklich fairen Preisen eine kleine Karte mit warmen Mittagsgerichten oder Nachmittagsleckereien gibt.

Bei schlechtem Wetter kann man sich in die Kirchen oder das Nobelmuseum flüchten, besonders bei den Kirchen ist aber (insbesondere sonntags!) auf die Besuchszeiten zu achten!

 

Vikingaliv

Auch das Wikingermuseum ist auf Djurgarden und lädt mit seinem Wikingerschiff vor der Tür zum Fotos machen ein. In der Ausstellung (149 SEK für Erwachsene, Kinder bis einschließlich 6 Jahre frei) wird das Leben der Wikinger mit Filmen und Exponaten zum Anfassen dargestellt. Für Kinder gibt es eine Verkleidungsecke, in der sie zu Wikingern werden können. Auch darf man sich ins Wikingerboot setzen oder ausprobieren, wie schwer eine Streitaxt wirklich war. Dieser Museumsteil ist nur auf einer Etage und man ist doch recht schnell durch. Den großen Teil des Untergeschosses nimmt „The true Adventure“ ein, in der man- in einem Boot/ Fass sitzend die Geschichte von Ragnfrids Saga erzählt bekommt. Auf der Homepage des Museums nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet, denn es ging bei den Wikingern im Kampf um Silber und Ehre schon heftig her. Für Kinder gibt es aber Kopfhörer, wobei der Sound nicht wirklich erschreckend war und auch die Darstellungen waren nicht zu explizit. Die Kombination aus Musik, Geschichte und Lichteffekten machte es abenteuerlich, aber nicht gruselig. Trotzdem auch hier wieder die Überlegung, ob man das mit seinem Kind machen kann- sonst lohnt sich der Eintritt nicht.

Kinderwagen sind übrigens „aus Sicherheitsgründen“ auch in diesem Museum nicht erlaubt, es gibt aber einen (überdachten) Buggyparkplatz neben dem Haus.

 

Naturhistoriska Riksmuseet

Etwas außerhalb, aber mit der U-Bahn bis Universität super zu erreichen, liegt das Naturhistorische Museum. Riesengroß und auf mehreren Etagen verteilt, viel aus den Sammlungen von Botaniker Linné, aber eben auch zu den Themen Umwelt, Universum und: Dinosaurier. Hier war unser Dinofan natürlich ganz begeistert. Auch wenn es weniger echte Knochen als Nachbauten zu bestaunen gab, so war es für den geneigten Dinofan doch toll anzuschauen. Picknickecke, Restaurant, überall Rampen- man merkt, dass das Museum auf Kinder eingestellt ist. Gerade bei schlechtem Wetter lohnt sich der Abstecher hier hin allemal, zumal der Unicampus drumherum auch zu einem Spaziergang einlädt, falls es dann doch noch aufklart.

 

Essen und Trinken

„Die Schweden“ (das wollen wir nicht verallgemeinern, sondern sprechen von unseren subjektiven Beobachtungen und Gesprächen mit unseren schwedischen Freunden) essen bedacht: Mittags Salat mit Smörebrod, viel Fisch. Natürlich ist in Stockholm auch ein Burger mit Pommes zu bekommen, Köttbollar mit Kartoffelpüree muss auch mal sein und ein Kanelbullar zur Fika (schwedische Kaffeepause) gehört auch einfach dazu. Da sie sich aber so viel bewegen (Radfahrerstadt! und viel gelaufen/ gejoggt wird auch) sieht man ihnen die Plunderkalorien nicht an ;-)! Da können wir uns definitiv eine Scheibe abschneiden.

Wir empfehlen also neben den Klassikern wie Köttbollar und Kanelbulle, ein schönes Stück Lachs zu probieren, gerne mit einem schwedischen Bier runterspülen, wobei Alkohol in Schweden teuer ist. Eine Holunderlimo ist auch lecker. Für die Selbstversorger gibt es in den Supermärkten (auch fürs Baby) ansonsten alles, was man alltäglich benötigt und außer Fleisch und Alkohol sind die Preise sehr ähnlich wie in Deutschland.

 

Auf jeden Fall: Schön war’s. Macht es auch. Stockholm ist eine Reise wert, auch und vor allem mit Kindern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Disneyland Paris

 

„Wie ein Kind im Disneyland…“ sind geflügelte Worte, wenn etwas besonders gut gefällt. Also haben wir überlegt, zum 3. Geburtstag des Travelbuddies das Disneyland in Paris zu besuchen- bis zu ihrem 3. Geburtstag müssen Kinder keinen Eintritt zahlen.

Dass wir Mitte März einen absoluten Wintereinbruch in Mitteleuropa erleben, konnte ja keiner ahnen, aber es hat uns die Laune nicht verdorben und wir hatten trotzdem viel Spaß- soviel schon vorneweg.

Bis März ist noch absolute Nebensaison, sodass die Eintrittspreise noch im unteren Bereich sind (für Erwachsene- je nach Saison von 50-100€, Kinder zahlen leider fast das gleiche). Wir haben uns allerdings für ein Pauschalangebot mit 2 Übernachtungen in einem Hotel außerhalb entschieden, die Disneyhotels haben das ganze Jahr über ganz schön stramme Preise (ab 200€ für Familienzimmer). Außerdem waren wir „nur“ im Disneyland, nicht in den Walt Disney Studios, was besonders für ältere Kinder sicherlich auch interessant ist.

Vom Ruhrgebiet aus sind es nach Paris gute 500km, aber durch die Niederlande und Belgien durchweg über gute Autobahnen, sodass wir mit dem eigenen Wagen zügig am Ziel waren. Unser Hotel lag in Marne la Vallée, 20 Minuten zum Disneyland und -dem Stadtverkehr geschuldet- ca.45 Minuten bis zur Pariser Innenstadt. Dort sind hauptsächlich Hotels für Disneybesucher, aber eben deutlich günstiger als am Disneyland selbst. Von dort gibt es auch einen Zug, der direkt vor den Disneytoren hält (ca.7€ Fahrpreis für Erwachsene), aufgrund des unklaren Wetters sind wir aber mit dem Auto zum Park gefahren, wo das Parken dann nochmal mit 20€ zu Buche schlug und wir tatsächlich noch ziemlich weit bis zum Eingang laufen mussten, wenn auch überdacht.

Nach der obligatorischen Taschenkontrolle, die ja mittlerweile bei allen Freizeitparks (leider) an der Tagesordnung ist, mussten wir noch unsere Gutscheine umtauschen, was an den dafür vorgesehenen Automaten nicht funktionierte- das war ziemlich nervig, sodass wir uns an der Kasse anstellen mussten, dort ging es aber recht zügig vorwärts.

Und dann standen wir endlich auf der „Mall“, mitten im Disneyland. Tatsächlich haben wir vom Parken bis dorthin aber gut 45 Minuten gebraucht, und das an einem vergleichsweise „ruhigen“ Tag. Die Dampflok zischte und die ganze weite Disneywelt lag vor uns. Juhuu! Uns hat es zuerst zum Meet& Greet mit Balou und King Louis aus dem Dschungelbuch gezogen. Die Zeiten und Orte kann man super über die Disneyland App erfahren, hier sind auch gesperrte Fahrgeschäfte und die ungefähren Wartezeiten verzeichnet, sodass sich ein Blick wirklich lohnt.

Nach dem Dschungelbuchtreffen sind wir durch die Totenkopfhöhle Richtung „Fantasy Land“ gegangen, hier gibt es wohl am meisten für die Kleinen zu machen/ sehen. Während die Männer die 75 Minuten auf Mickey Mouse warten wollten (die Zeit vergeht recht schnell, da man im „Kino“ viele Mickey Mouse Filmchen sehen kann während man wartet), sind die Reisebiene und ich auf die drehenden Tassen von Alice im Wunderland gegangen. Dort war ich als Kind vor 25 Jahren auch schon, so schließt sich der Kreis.

Die Bootsfahrt von „It’s a small world“ ist auch ohne Größen-/ Altersbeschränkung und wirklich schön erneuert worden. Wir waren in der Pizzeria „Bella Notte“ Mittag essen, neben einem Kindermenü (mit Eis!) gab es zu fairen Preisen Mittagsmenüs mit Nudelgericht/ Salat und Getränk. so sind dort alle satt und zufrieden rausgekommen. Das Anstehen, um auf Plätze zu warten- mit Essen in der Hand- ist allerdings anstrengend. Will mir gar nicht vorstellen, wie das in der Hochsaison ist.

Für die meisten Attraktionen gibt es auch eine „Baby Swap“-Option, sodass beide Elternteil das Fahrgeschäft nutzen können, ohne zweimal anstehen zu müssen, während ein Elternteil auf das Kind aufpasst.

Ich hatte ja große, große Sorge, dass das winterliche Wetter uns den Spaß verderben würde, aber tatsächlich gibt es dort so viel indoor, bzw. überdacht, dass wir alle trotzdem riesigen Spaß hatten und auch mit dem Kinderwagen kein Problem, da überall Kinderwagenparkplätze bereit standen.

Zur warmen Hauptsaison, wenn es trocken und mild ist, macht es sicher noch mehr Spaß, einfach die Wege entlangzuflanieren und links und rechts die detailverliebten Aufbauten und Häuser anzusehen, denen man jetzt im zügigen Vorbeigehen von A nach B eher weniger Beachtung geschenkt hat.

Unser Fazit: Disneyland geht auch im Winter, wenn man sich entsprechend vorbereitet (was Kleidung und Infos über die Fahrgeschäfte angeht). Man kann bei den Schnapperangeboten also guten Gewissens zugreifen. Viel Spaß!

Einmal Eiffelturm und zurück! Paris 2018

Unser Plan war es, das Wochenende vorm Geburtstag des Travelbuddies in Paris zu verbringen- mit Besuch des Disneylands, da Kinder unter 3 dort ja noch umsonst sind. Dass uns Mitte März ein Wintereinbruch überrascht, gehörte nicht zu dem Plan, aber letztlich haben wir einfach wärmere Sachen angefangen und los ging’s.

Aus dem Ruhrgebiet sind es gute 500km nach Paris, mit einem ausgiebigen Mittagsstopp in Belgien waren wir nach entspanntem Start am Morgen gegen 15:00 Uhr in der Stadt. Der Verkehr in der Pariser Innenstadt ist natürlich eine Katastrophe, zusätzlich hatten die Schneestürme und eine Demo rund um den Eiffelturm das Chaos perfektioniert.

Trotzdem haben wir einen legalen Parkplatz direkt am Eiffelturm ergattern können, denn der Große hatte sich sehr gewünscht, auf den Eiffelturm hochzufahren.

Die Tickets hatten wir vorher schon besorgt, aber leider konnten wir wegen des Schnees nicht bis ganztägig die Spitze, sondern nur auf die 2. Etage. Für ein Kleinkind trotzdem ein riesiges Erlebnis und eine sehr beeindruckende Aussicht.

Wir würden definitiv empfehlen, die Tickets vorher online zu bestellen, so spart man sich langes Anstehen an den Kassen. Tatsächlich darf man zumindest bis zur 2. Plattform auch mit Kinderwagen in die Fahrstühle, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Bei den Taschenkontrollen am Eingang wurden unsere Babygläschen/-Flaschen auch nicht konfisziert, das war wirklich problemlos.

Grundsätzlich ist es sicher auch sinnvoller, von außerhalb mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren- schont Nerven und Blech.

So haben wir unseren Anreisetag doch noch schön abgerundet mit der Fahrt auf den Eiffelturm- when in Paris…

Legoland Discovery Center Berlin

Auch wenn der Name es vermuten lässt, es ist nicht das Legoland, sondern eben „nur“ ein kleines Indoor- Discovery Center. Wir haben es als Kombiticket mit dem SeaLife bestellt, was dann deutlich günstiger war, überhaupt: Onlineticket- Optionen checken spart viel Geld. Die Seite ist so voll von „Sonderangeboten“, dass man den regulären Kassenpreis nur schätzen kann, auf ca. 20€ für Erwachsene.

Mit dem Fahrstuhl könnten wir von der Kasse direkt ins Untergeschoss fahren, wo sich die meisten Attraktionen befinden. Für ältere Kinder gibt es für 4€ noch einen Entdeckerpass, bei dem man in den einzelnen Bereichen abstempeln kann, wenn sie „erledigt“ sind.

Von einem kleinen Fahrgeschäft (Merlin), auf das auch schon kleine/junge Legofans dürfen, eine riesige Bauecke für Autos inklusive Rennbahnstrecke mit Loopings und ein kleines Café neben den Schließfächern bilden den „rechten Teil“ des Untergrundes. Das Café soll noch deutlich vergrößert werden und der Ninjago- Spielbereich wartet noch auf die TÜV Abnahme und ist daher bis Ostern 2018 gesperrt (diese Einschränkungen waren auf der Homepage aber gut beschrieben und wir haben einen 50% Gutschein fürs nächste Mal als Entschädigung bekommen).

Für die Kleinsten gibt es eine Duploecke mit Bauernhof- Thema, sowie weiche Riesenbausteine, aus denen man ein richtiges Haus bauen kann.

An der Dinowelt mit T- Rex aus Lego und großem Vulkan vorbei geht es ins 4D- Kino.

Im alten Ninjagobereich ist eine kleine Klettermöglichkeit (also eher ein bisschen so wie Ninja Warriors).

Der Ausgang geht natürlich nur durch den Shop, wir sind aber ohne Ausgaben rausgekommen ;-)! Witzig: im Shop kann man sich für 2€ ein eigenes Legomännchen aus verschiedenen Haaren/ Hüten/ Accessoires zusammenstellen.

Wenn man für den Eintritt einen guten Deal bekommt (Online/ Kombiticket/ Gutschein), lohnt sich der Besuch im Sony Center bei schlechtem Wetter auf jeden Fall, hier kann man gut einen Vor-/ Nachmittag verbringen. Für den vollen Preis, insbesondere wenn man mehrere Kinder ab 3 Jahren hat, die dann alle schon zahlen müssen, ist es doch eine Stange Geld für dann doch eher wenig Abwechslung, insbesondere für Kleinkinder.

Aber wir werden unseren 50%- Gutschein nach Ostern einlösen, wenn wir mal wieder in Berlin sind und uns die neue Ninjagowelt dann mal ansehen…

Deutsches Technikmuseum und Science Center Specter, Berlin

Das Technikmuseum konnten wir auf unserem Weg von der U1- Haltestelle schon gut am „Rosinenbomber“ auf dem Dach erkennen, zum Eingang mussten wir dann aber doch einmal ums Gebäude herum, bei der Kälte war jeder Meter hart erkämpft. Zum Glück war es im Museum muckelig warm. Mit Berlin Welcome Card habe ich gerade mal 5€ Eintritt (regulär: 8€, Kinder bis 6 Jahre frei) gezahlt und das Beste: das Science Center Specter ist auch inklusive.

In der Eingangshalle haben wir erstmal in Ruhe unsere Schneekleidung ausgezogen und alles an der (kostenfreien) Garderobe angesehen und konnten mit Kinderwagen barrierefrei alle Etagen erreichen. Viele Fahrzeuge (besonders zu Luft und Wasser ) zu bestaunen, technische Zusammenhämge ausprobieren und verstehen, vom Binärcode bis zur Schallwelle.

Das war inhaltlich natürlich nicht alles für Kleinkinder geeignet, aber da es immer ein Knöpfchen zu drehen oder einen Hebel zu betätigen gab, wurde es nicht langweilig.

Nach einer kleinen Stärkung im Café (leckerer frischer Kuchen und Kaffee) ging es dann um die Ecke ins Science Center. Gleiches Ticket, man muss nicht noch einmal extra zahlen. Wir hatten vorher schon online gelesen, dass der Fahrstuhl hier kaputt war, also haben wir den Kinderwagen an der Garderobe abgegeben und das Baby in der Trage mitgenommen. Wir sind erst- das war eigentlich blöd- in die Sonderausstellung mit den Autos und zum „Netz“ (Internet) gegangen, allerdings gab es in der Hälfte des Museums einen schönen Wickel- und Stillraum samt Beschäftigungsmaterialfur große Geschwister, sodass das Baby sich dann satt und zufrieden auch den Hauptteil des Science Center mit angeschaut hat.

Mich erinnerte es an das Phänomania in Essen oder auch das Explorado Kindermuseum, denn hier war anfassen ausdrücklich erlaubt und die vielen Kindergartengruppen und Schulklassen unterstrichen das nur. Jede Etage hat einen wissenschaftlich Schwerpunkt (Optik, Akustik…) und bietet verschiedene Experimente, die auch erklärt sind, zu den Bereichen an. Spannend für alle Altersstufen und so lehrreich, wie man es eben macht. Gerade als Elternteil weiß man ja, wieviel Input man seinem Kind da schon zumuten kann.

Alles in allem tolle Museen, grundsätzlich kinderfreundlich- das mit dem Fahrstuhl war jetzt doof, aber da es vorher ja online angekündigt war, konnte man sich darauf einstellen. Daher: immer Homepages der Museen checken! Hier kommen wir bei schlechtem Wetter sicher nochmal hin, wenn wir wieder in Berlin sind!

Tropical Islands im Spreewald

Der Spreewald hat mehr zu bieten als Gürkchen- soviel war schon vorher klar. Dass das Tropical Islands, von dem man ja schon öfter mal gehört hat, aber auch im Spreewald liegt, war mir neu.

Weil es sonst einfach immer zu weit weg war, haben wir die Gelegenheit „eh in Berlin zu sein“ beim Schopfe gepackt und sind die ca. 60km dorthin gefahren.

Knapp eine Dreiviertelstunde brauchten wir aber auch bei freier Autobahn, der Schluss der Strecke geht durch (Niemands-)Waldland.

Es gibt viele Parkplätze (es war immerhin ein Sonntag, wenn auch nicht in der Hauptsaison) und wir konnten mit unseren vorgebuchten Tickets direkt durch.

Es gibt Familienumkleiden und Wickeltische, die zugewiesene Schranknummer ist aber in einer offenen Sammelumkleide, da war es dann am Morgen schon eng, besonders mit Baby, dass noch nicht selbstständig sitzen/ stehen bleibt auf dem Arm.

Wenn man sich aber einmal umgezogen und alle Sachen verstaut hat, geht’s tiefer in den großen „Dome“.

Wir haben uns entschieden, an der „Südsee“ einen Platz zu suchen, da hier zum einen Sandstrand, zum anderen das Kinderbecken ist. Das erwies sich um 10:00 Uhr (um 6:00 Uhr macht das Bad schon auf!) bereits als schwierig, in bester Mallorca- Manier waren die meisten Liegen schon mit Handtüchern belegt. Wir ergatterten eine Bank und 2 Strandliegen im Sand, so konnten die Kids auch direkt buddeln und im Sand krabbeln, war gar nicht so doof.

Leider war das Piratenschiff im Kinderbereich bis zum Nachmittag abgesperrt, dabei liegt es doch so verlockend auf der Insel…

Mittagessen war für uns auch kindgerecht im Tropen- Restaurant am Kletterspielplatz zu bekommen. Zwar mussten wir diskutieren, dass es ERST Essen gibt und DANN geklettert wird, aber nun gut. Leider hatte das Restaurant im KINDERspielplatz, in dem es auch NUR Kinderspeisen gibt, nur 2 Hochstühle, die von zwei Dreijährigen okkupiert wurden, sodass wir auf dem Spielplatz noch auf die Suche nach dem verschollenen dritten Stuhl gehen mussten. Für ein Kinderrestaurant immer noch wenig.

Die Preise waren dort aber fair, Pommes, Chicken Nuggets und Buttermöhren für unter 5€. Direkt nebenan ein Klo mit Kindersitz, Wickelstation, Kinderklo und niedrigerem Waschbecken, bzw Trittchen. Das haben wir auf den anderen von uns „getesteten“ Örtchen auch so vorgefunden, sehr kinderfreundlich!

Im Regenwald kann man Flamingos und Schildkröten entdecken, in die Tiefen des Dschungels haben wir uns gar nicht begeben, auch nicht in den Außenbereich von „Amazonia“ oder in den Sauna- und Spabereich.

Wir haben also noch viel zu entdecken, wenn wir mal wiederkommen. Dann eventuell auch mit einer Übernachtung: vom Jurtenzelt zum Luxushotel ist dort alles machbar. Auf unserer Wunschliste steht dann auch eine Ballonfahrt (Tropical Islands von oben angucken- IN der Halle!) und die Rutschen testen.

Die Kinder hatten riesigen Spaß und obwohl wir ja sonst eher so 2- Stunden-Schwimmbadgänger sind, war es heute gar kein Problem, den ganzen Tag dort zu verbringen, ohne dass es langweilig wurde.

Einige Tipps, die wir uns fürs nächste Mal merken und gerne schon an euch weitergeben:

-Tickets vorher online buchen spart Geld (und etwas Zeit beim Einlass)

-Armbänder mit aufgeladenem Guthaben vorm rausgehen schon am Automaten zahlen spart auch Zeit am Ausgang, besonders, wenn man dick eingepackt in der Tropenhalle steht ist das ganz angenehm

-man kann Kinderwagen/ Buggies wunderbar mit reinnehmen und hat auch „Fahrwege“ hierfür. Der hat uns als Mittagsschlafplatz etwas gefehlt

-Essen und Trinken darf nicht mitgebracht werden (steht das nicht bei allen Schwimmbäder ?!) aber es hat natürlich keiner was gegen die Babynahrung gesagt

-für den Aufenthalt in den Restaurants oder auf dem Spielplatz bietet es sich an, ein luftiges Sommerkleid oder Shorts mitzunehmen, damit man nicht in nassen Badesachen oder im dicken Bademantel dort sitzt

-früh dort sein! Wie gesagt, um 10:00 Uhr wurde es schon knapp mit Sitzmöglichkeiten, daher: Picknickdecke oder Strandmatte/ -Laken mitnehmen, auf die man sich zur Not in den Sand setzen kann

-Wechselschwimmsachen mitnehmen… dann kann man den Kids mal ne trockene Badehose anziehen, bei einem so langen Aufenthalt ist es halt viel rein ins Wasser, raus aus dem Wasser…

FAZIT:

Wir kommen wieder! Viel zu sehen, viel zu erleben… trotz kostenfreier U3 – Kinder hat der Tag mit Eintritt, Essen, Eis, etc. dann aber auch rund 100€ gekostet, also muss man die Zeit schon auch gut nutzen.

USA Westküste mit Kindern- Das Essen

Grundsätzlich haben wir die USA als sehr kinderfreundlich erlebt. Fast überall gab es Hochstühle und Wickelmöglichkeiten, etwas zum Malen oder rätseln für den Großen und Spielplätze am Strand oder in den (Fastfood) Restaurants.

Mit „Pommes und Chicki Nuggets“ ist ja auch fast jedes Kind glücklich?! Wir haben als Ausgleich zum ungesunden Mittagessen meist am Abend nur ein Brot und Gemüse/ Salat gegessen. Frühstück hatten wir teilweise im Hotel inklusive, ansonsten haben wir auf dem Zimmer einen Toast gegessen oder uns ein paar Mal auch außerhalb etwas gegönnt.

So ein Mittagessen beim Fastfoodriesen belief sich für uns 3 immer so auf 20$, ein (einfaches) Essen im Restaurant meist so auf 40$, da kommt dann aber auch noch Trinkgeld dazu. Da Restaurantessen dreimal am Tag einfach zu viel und zu teuer gewesen wäre und wir auch keine „Restaurantkinder“ haben, war es für uns aber der ideale Kompromiss, uns auch -so weit es mit Kühlschrank und Mikrowelle eben geht- selbst zu versorgen.

Dazu haben wir immer unsere Tupper-Stapelteller, ein bisschen Besteck, Schneidemesser und Spülmittel dabei, so sind wir gut ausgerüstet.

Natürlich gibt es auch anderes Essen als Hamburger, gerade im Süden Kaliforniens gibt es aufgrund der Grenznähe hervorragendes mexikanisches Essen, im Landesinneren auch tolle Steakhäuser. Wenn man sich ein wenig umschaut gibt es aber im figurbewussten Kalifornien auch verschiedene Vegan/ Raw Food/ Lakto- Öko- wieauchimmer Restaurants für jeden Geschmack, die kosten dann eben nur ihren Preis. Und das Trinkgeld in den Restaurants nicht vergessen: das ist dort nicht im Verkaufspreis mit einberechnet und die Kellner sind drauf angewiesen. 10-15% sind angemessen, sagte unser Reiseführer.

Auch deshalb sind die Gastro- Menschen wirklich sehr zuvorkommend und gerade auch den Kindern gegenüber sehr fürsorglich. Kein Sonderwunsch war zu ausgefallen.

Einkaufen ist in den USA ein Abenteuer für sich, die riesigen Packungsgrößen spiegeln die Größe des Landes wieder, wenn man verzweifelt versucht, eine Milchpackung kleiner als 1,6l zu finden, ist das wohl sinnbildlich. Bekanntermaßen können die Amis -für deutsche Gaumen- kein Brot und keine Wurst machen, Toast und wurstähnlicher Aufschnitt sind aber natürlich zu bekommen. Wenn man auf italienische Salami oä ausweichen will, wird’s dann aber auch gleich teuer. Auch Obst, wie zB Beeren sind teuer. Eine (kleine) Schale Himbeeren für 4-5$… leider ist es hier wirklich noch deutlicher, dass die ungesunden Dinge absolut nachgeschmissen werden, wie riesige Colaflaschen oder Snacktüten, gesundes wie Obst, gutes Fleisch oder Getreide aber wirklich sehr teuer sind.

Für Babies: die originalen Pampers kosten ca das 2,5fache, Eigenmarken sind nach Info einer Freundin sehr plastiklastig und nicht wirklich atmungsaktiv. Also am besten Windeln von zuhause mitnehmen!

Für die Beikost gibt es auch Gläschen, allerdings meist sortenrein, zB nur Erbsenpüree oder Kürbissquash, eher weniger das in Deutschland klassische Gemüse+Kartoffel+ Fleisch- Gläschen. Getreideflocken für Milch/ Obst- Getreidebrei gibts so gar nicht, da also auch lieber eine Tüte von zuhause mitnehmen.

Dafür gibts zB von Parent’s Choice leckere kleine Getreide-Puff- Nibbel in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die fand sogar der Große noch gut.

Zusammenfassend: je nach Budget und Geschmack lässt sich in den USA auch mit Kindern gut essen, auch gesund ist möglich. Aber im Urlaub darf es ja auch mal ne Pommes mehr sein, oder? 😉

Cabazon Dinosaurs: Wenn die Dinos plötzlich an der Straße stehen (Roadtrip Westküste USA)

Auf dem Weg von Oceanside ins Landesinnere zum Joshua Tree National Park wurden wir- in ziemlich trister Landschaft- plötzlich von einem T- Rex und einen Langhalssaurier überrascht, die am Highway auftauchten. Natürlich haben wir dort geparkt und sind gucken gegangen.

Im Langhalssaurier befindet sich ein Souvenirladen, der T-Rex verrät, dass noch viele seiner Artgenossen im Park warten und „weist den Weg“.

Mit 12$ Eintritt für Erwachsene und 10$ für Kinder ist der Park für amerikanische Verhältnisse sogar recht günstig- das zahlt man ja anderswo fürs Parken.

Im Park erwartet einen zunächst eine kleine Halle mit diversen Dinos, Dinoeiern und einem kleinen Shop.

Draußen gibt es eine „Ausgrabungsstätte“, wer dort einen Stein mit Dinonamen beschriftet findet, darf sich im Shop eine kleine Belohnung aussuchen.

An der „Goldwaschstation“ kann der Kies gesiebt werden und echte Edelsteine oder kleine Fossilien entdeckt werden.

Anschließend führt ein kleiner Rundgang an verschiedenen Dinos vorbei, viele Erklärungstafeln beschreiben das Leben der Dinos, aber auch Fun facts zu Dinos, zB in Filmen.

Am Ende der 1. Kurve wohl das Highlight: in den großen T- Rex kann man hineinklettern! Zuletzt zwar nur eine schmale Wendetreppe, aber dann steht man im Maul des Dinos und kann auf den Highway hinausgucken.

Für Kinder ein toller Zwischenstopp, absolute Empfehlung!