Dinopark Bayern

Eigentlich wollten wir ja einen vollen Tag Sightseeing in Nürnberg machen. Aber bei der Reisevorbereitung ploppte auf der offiziellen Nürnberg Tourismusseite in der „Kids“- Rubrik der Dinopark Bayern im Altmühltal auf. 50 Minuten südlich von Nürnberg. So weit südlich kommen wir so bald nicht mehr und da der Travelbuddy zurzeit der weltgrößte Dinofan ist, mussten wir dort natürlich hin.

Ein bisschen jwd gelegen, aber gut beschildert mit eigenem, kostenfreien Parkplatz teilt sich der Dinopark in verschiedene Bereiche: das Eingangsgebäude mit Shop und Caféteria, die neue Museumshalle (zurzeit mit Flugsaurier Sonderausstellung), den Dinospielplatz, das Mitmachareal und den ca.1,5km langen Rundweg durch die Erdzeitalter mit lebensgroßen Urzeit- und Dinofiguren. Mit fast 20€ Eintritt für Erwachsene ein durchaus teurer Spaß, aber es lohnt sich. Außerdem gibt es eine Handvoll Edelsteine, Haizähne, den sonst 4€ kostenden Ausstellungskatalog und den Lageplan gratis dazu.

Auf dem Spielplatz zieht sich das Dinothema durch: ob Wippe, Rutsche, Klettergerüst: alles in Dinooptik. Nach einem erklärenden Zeitstrahl durch die Erdzeitalter ging es dann in den bewaldeten Wanderweg.

Vom Erdmittelalter bis zur Eiszeit. Besonders spannend war natürlich das Dinozeitalter.

Jede Menge lebensgroße Dinofiguren aus Jura, Trias und Kreide mit informativen Text- und Bildtafeln, die zB Namen der Dinos erklären, „Fun facts“ bereit halten oder interessante Zusatzinfos darstellen, wie zB der Vergleich von Kolibri/ Hühner und Dino-Ei.

Die riesigen Dinofiguren sind einfach wahnsinnig beeindruckend- für Dinofans allemal. In Büchern zu lesen, dass ein Brachiosaurus „so groß wie ein dreistöckiges Haus“ war, ist das eine, vor so einem Giganten zu stehen, noch eine ganz andere Dimension.

Der Waldweg war auch mit Kinderwagen recht gut zu bewältigen, etwa auf der Hälfte kann man im Waldbiergarten mit Spielplatz Pause machen, picknicken, die Kinder toben lassen, aufs Klo gehen… jeder eben wie er will.

Unterwegs auch neben dem Spielplatz nette Unterbrechungen: Ein Zeitmesser, der einem sagt, mit welchem Dino man geschwindigkeitstechnisch mithalten kann.

Eine riesige Heuraufe die zeigt, wie viel Grünzeug so ein Langhals am Tag fressen muss.

Und stilecht: als es um das Aussterben der Dinos vor 66 Mio Jahren geht, sind die Bäume rund um den „Meteoritenkrater“ tatsächlich angekokelt und verbrannt. Das nenne ich Liebe zum Detail.

in der Mitmacharena kann man mit Schutzausrüstung selbst Dinoeier aus Gips „sprengen“, oder nach vergrabenen Fossilien suchen.

In der neuen Museumshalle ist zurzeit eine Sonderausstellung zu Flugsauriern, die zum Teil auch dort im Altmühltal gefunden wurden, dort sind wir dann bei den ersten Regentropfen hingeflüchtet, bevor wir uns noch im Shop ausgetobt haben. So viele coole Dinosachen!

Leider hat uns auf dem Weg zum Auto ein Regenschauer erwischt (uns aber ein romantisches Flashback zu unseren Flitterwochen und dem Wolkenbruch am Kennedy Space Center beschert ❣), trotzdem sind wir danach noch in die Nürnberger Altstadt gefahren und haben uns da ein wenig umgesehen. Dazu aber mehr an anderer Stelle.

Nun erstmal Roooooar! Ab mit euch in den Dinopark Bayern!

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