LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg

Auf den Tipp einer Leserin hin, mussten die Pottkinder unbedingt ins Schiffshebewerk Henrichenburg. Von uns waren es am Sonntagvormittag gerade mal 20 Minuten zu fahren und bei schönem Sonnenschein macht so ein Spaziergang am Kanal auch gleich viel mehr Spaß.

Wir waren mit der RuhrTopCard umsonst dort, auch die regulären 4€ für Erwachsene sind aber absolut human, außerdem gibt es recht viele eintrittsfreie Tage, einfach mal auf der Homepage nachschauen.

In verschiedenen (Maschinen-) Hallen sind Ausstellungsstücke zur Schifffahrt im Allgemeinen, dem Kanalbau und dem Leben als Seemann zu entdecken. „Käpt’n Henri“ nimmt insbesondere Kinder mit auf eine Reise durch die Ausstellung. Die große Dampfmaschine (wird 4-5x täglich angestellt) und das Demo-Schiffshebewerk, bei dem Kinder mit Wasser die Hebetechnik nachspielen dürfen, sind wohl die spannendsten Exponate.

 

Per Museums-App (oder QR-Code-Reader) bekommt man an den verschiedenen Stationen des Museum den Audioguide gratis dazu- unter anderem auch eine Audiotour extra für Kinder!

Über das Leben der Schifffahrer (und ihrer Familien) erfährt man mehr auf dem Schiff Franz- Christian, das auf dem Kanal vor Anker liegt und zum Museumsschiff umgebaut wurde. Bis hierhin war das Museum soweit barrierefrei, auf das Schiff kommt man mit Kinderwagen dann aber nicht mehr und spätestens, wenn man „durch“ das Hebewerk 77 Wendelstufentreppen hoch muss, um zu den Spielplätzen zu kommen, wird es mit Rollstuhl/ Kinderwagen/ Gehbehinderung schwierig.

Laut Aussagen der Männer der Familie, ist der Weg zum Spielplatz „außenrum“ schlecht beschrieben, Familien trafen sich beim „gemeinsamen Verlaufen“ auf der Suche nach dem richtigen Weg. Also aufgepasst: Gegenüber von Eingang und Kasse ist ein Metalltor, dort muss man klingeln und wird dann von der Kasse reingelassen. Den viel kürzeren Betriebsweg links soll man nicht nutzen (hat viele nicht interessiert…), ansonsten dem „offiziellen Weg“ folgen und dann links- oder rechtsherum über eine der Brücken zu den Spielplätzen.

Der Kletterspielzeug mit Boot/ Hängematte/ Mast ist schon schick, vor allem gibt es hier Picknickbänke im Schatten. Das Café dort hatte leider geschlossen, obwohl April- September auf dem Schild steht. Aber die WCs waren offen.

Der Wasserspielplatz hat eine sehr „deutsche“ Beschilderung: „Baden verboten“ (und was, wenn man vom Floß fällt?), einige „ab 6 Jahre“ und „ab 12 Jahre“ -Schilder (die großen Schaukeln), bei denen man sich wundert, mit welchen Kindern man denn dann überhaupt auf diese Spielplätze gehen soll?!

Zum Mittag gab es noch ein kühles Getränk aus dem grünen Doppeldecker- Gastrobus, auch der Grill war in Betrieb und es gab eine leckere Currywurst, alles zu familienfreundlichen Preisen.

Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall, mit Kindern besonders bei gutem Wetter, damit man die tollen Outdoor-Spielplätze nutzen kann. Vorher die Homepage auf Sonderveranstaltungen (auch für Kinder) checken, da wird wirklich viel angeboten!

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