Deutsches Bergbaumuseum Bochum

 

Am Feiertag bei Nieselwetter wollten wir einfach ein wenig raus und haben unser Ruhrtopcardheft nach Indoor-Aktivitäten abgesucht, die kein Schwimmbad waren und nicht zu weit weg. Also wollten wir ins Bergbaumuseum Bochum, wo ich selbst vor 12,bzw.10 Jahren mit ausländischen Freunden zuletzt war, um ihnen „das schwarze Gold“ des Ruhrgebiets zu zeigen. Umso erstaunter waren wir, dass das Bergbaumuseum zurzeit wahnsinnig aufwändig umgebaut wird. Das hat zur Folge, dass der Zugang zum Förderturm (noch bis ca. Sommer 2018) nicht möglich ist und auch die alte Dauerausstellung so nicht mehr einsehbar ist. Von der (provisorischen) Kasse geht es ins Nebengebäude, wo der (nicht barrierefreie) Zugang ins Anschauungsbergwerk möglich ist.

Kinderwagen kann man dort zwar abstellen, aber aufgrund der spontanen Entscheidung, hatten wir uns vorher nicht Online über die Umbaumaßnahmen informiert und daher fürs Baby keine Trage o.ä. mit und ohne ist es auf dem unebenen und zum Teil engen Weg „unter Tage“ nicht wirklich angenehm, das Kind 30-60 Minuten zu tragen – so viel Zeit sollte man für den Rundgang dort einplanen. So haben wir uns aufgeteilt- über Tage kann man im Museumsshop stöbern und am Warteplatz für den geführten Bergwerksrundgang sitzen, auch bis zum Förderturm kann mangehen, wenn auch nicht barrierefrei, aber das kurze Stück kann man das Baby schon mal tragen.

Im Anschauungsbergwerk selbst wird gezeigt, wie Kohle abgebaut wurde, regelmäßig finden dort auch Sonderveranstaltungen statt und es sind z.B. echte Bergleute da, mit denen man sprechen kann, oder die Maschinen werden dann in voller Lautstärke mal angemacht.

Mittlerweile gibt es dort unten auch einen Audioguide in deutsch und englisch. Ich habe meinen Freunden ja das ganze Bergbauvokabular noch auf englisch übersetzen müssen (und bin am Schrägfräsbohrer, etc. dann doch gescheitert 😉 ).

Der Umbau soll noch gut 2 Jahre dauern, bis der Masterplan 2020 erfüllt ist, solange sind die Preise um ca.25% gesenkt (5€) für Erwachsene- und der Große hatte trotzdem eine Menge Spaß an den Maschinen und Erklärungen zum Bergbau. Absolute Schlechtwetteralternative in Bochum zum Tierpark (den Bericht dazu findet ihr hier)

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