Tropical Islands im Spreewald

Der Spreewald hat mehr zu bieten als Gürkchen- soviel war schon vorher klar. Dass das Tropical Islands, von dem man ja schon öfter mal gehört hat, aber auch im Spreewald liegt, war mir neu.

Weil es sonst einfach immer zu weit weg war, haben wir die Gelegenheit „eh in Berlin zu sein“ beim Schopfe gepackt und sind die ca. 60km dorthin gefahren.

Knapp eine Dreiviertelstunde brauchten wir aber auch bei freier Autobahn, der Schluss der Strecke geht durch (Niemands-)Waldland.

Es gibt viele Parkplätze (es war immerhin ein Sonntag, wenn auch nicht in der Hauptsaison) und wir konnten mit unseren vorgebuchten Tickets direkt durch.

Es gibt Familienumkleiden und Wickeltische, die zugewiesene Schranknummer ist aber in einer offenen Sammelumkleide, da war es dann am Morgen schon eng, besonders mit Baby, dass noch nicht selbstständig sitzen/ stehen bleibt auf dem Arm.

Wenn man sich aber einmal umgezogen und alle Sachen verstaut hat, geht’s tiefer in den großen „Dome“.

Wir haben uns entschieden, an der „Südsee“ einen Platz zu suchen, da hier zum einen Sandstrand, zum anderen das Kinderbecken ist. Das erwies sich um 10:00 Uhr (um 6:00 Uhr macht das Bad schon auf!) bereits als schwierig, in bester Mallorca- Manier waren die meisten Liegen schon mit Handtüchern belegt. Wir ergatterten eine Bank und 2 Strandliegen im Sand, so konnten die Kids auch direkt buddeln und im Sand krabbeln, war gar nicht so doof.

Leider war das Piratenschiff im Kinderbereich bis zum Nachmittag abgesperrt, dabei liegt es doch so verlockend auf der Insel…

Mittagessen war für uns auch kindgerecht im Tropen- Restaurant am Kletterspielplatz zu bekommen. Zwar mussten wir diskutieren, dass es ERST Essen gibt und DANN geklettert wird, aber nun gut. Leider hatte das Restaurant im KINDERspielplatz, in dem es auch NUR Kinderspeisen gibt, nur 2 Hochstühle, die von zwei Dreijährigen okkupiert wurden, sodass wir auf dem Spielplatz noch auf die Suche nach dem verschollenen dritten Stuhl gehen mussten. Für ein Kinderrestaurant immer noch wenig.

Die Preise waren dort aber fair, Pommes, Chicken Nuggets und Buttermöhren für unter 5€. Direkt nebenan ein Klo mit Kindersitz, Wickelstation, Kinderklo und niedrigerem Waschbecken, bzw Trittchen. Das haben wir auf den anderen von uns „getesteten“ Örtchen auch so vorgefunden, sehr kinderfreundlich!

Im Regenwald kann man Flamingos und Schildkröten entdecken, in die Tiefen des Dschungels haben wir uns gar nicht begeben, auch nicht in den Außenbereich von „Amazonia“ oder in den Sauna- und Spabereich.

Wir haben also noch viel zu entdecken, wenn wir mal wiederkommen. Dann eventuell auch mit einer Übernachtung: vom Jurtenzelt zum Luxushotel ist dort alles machbar. Auf unserer Wunschliste steht dann auch eine Ballonfahrt (Tropical Islands von oben angucken- IN der Halle!) und die Rutschen testen.

Die Kinder hatten riesigen Spaß und obwohl wir ja sonst eher so 2- Stunden-Schwimmbadgänger sind, war es heute gar kein Problem, den ganzen Tag dort zu verbringen, ohne dass es langweilig wurde.

Einige Tipps, die wir uns fürs nächste Mal merken und gerne schon an euch weitergeben:

-Tickets vorher online buchen spart Geld (und etwas Zeit beim Einlass)

-Armbänder mit aufgeladenem Guthaben vorm rausgehen schon am Automaten zahlen spart auch Zeit am Ausgang, besonders, wenn man dick eingepackt in der Tropenhalle steht ist das ganz angenehm

-man kann Kinderwagen/ Buggies wunderbar mit reinnehmen und hat auch „Fahrwege“ hierfür. Der hat uns als Mittagsschlafplatz etwas gefehlt

-Essen und Trinken darf nicht mitgebracht werden (steht das nicht bei allen Schwimmbäder ?!) aber es hat natürlich keiner was gegen die Babynahrung gesagt

-für den Aufenthalt in den Restaurants oder auf dem Spielplatz bietet es sich an, ein luftiges Sommerkleid oder Shorts mitzunehmen, damit man nicht in nassen Badesachen oder im dicken Bademantel dort sitzt

-früh dort sein! Wie gesagt, um 10:00 Uhr wurde es schon knapp mit Sitzmöglichkeiten, daher: Picknickdecke oder Strandmatte/ -Laken mitnehmen, auf die man sich zur Not in den Sand setzen kann

-Wechselschwimmsachen mitnehmen… dann kann man den Kids mal ne trockene Badehose anziehen, bei einem so langen Aufenthalt ist es halt viel rein ins Wasser, raus aus dem Wasser…

FAZIT:

Wir kommen wieder! Viel zu sehen, viel zu erleben… trotz kostenfreier U3 – Kinder hat der Tag mit Eintritt, Essen, Eis, etc. dann aber auch rund 100€ gekostet, also muss man die Zeit schon auch gut nutzen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s