USA Westküste mit Kindern- Das Essen

Grundsätzlich haben wir die USA als sehr kinderfreundlich erlebt. Fast überall gab es Hochstühle und Wickelmöglichkeiten, etwas zum Malen oder rätseln für den Großen und Spielplätze am Strand oder in den (Fastfood) Restaurants.

Mit „Pommes und Chicki Nuggets“ ist ja auch fast jedes Kind glücklich?! Wir haben als Ausgleich zum ungesunden Mittagessen meist am Abend nur ein Brot und Gemüse/ Salat gegessen. Frühstück hatten wir teilweise im Hotel inklusive, ansonsten haben wir auf dem Zimmer einen Toast gegessen oder uns ein paar Mal auch außerhalb etwas gegönnt.

So ein Mittagessen beim Fastfoodriesen belief sich für uns 3 immer so auf 20$, ein (einfaches) Essen im Restaurant meist so auf 40$, da kommt dann aber auch noch Trinkgeld dazu. Da Restaurantessen dreimal am Tag einfach zu viel und zu teuer gewesen wäre und wir auch keine „Restaurantkinder“ haben, war es für uns aber der ideale Kompromiss, uns auch -so weit es mit Kühlschrank und Mikrowelle eben geht- selbst zu versorgen.

Dazu haben wir immer unsere Tupper-Stapelteller, ein bisschen Besteck, Schneidemesser und Spülmittel dabei, so sind wir gut ausgerüstet.

Natürlich gibt es auch anderes Essen als Hamburger, gerade im Süden Kaliforniens gibt es aufgrund der Grenznähe hervorragendes mexikanisches Essen, im Landesinneren auch tolle Steakhäuser. Wenn man sich ein wenig umschaut gibt es aber im figurbewussten Kalifornien auch verschiedene Vegan/ Raw Food/ Lakto- Öko- wieauchimmer Restaurants für jeden Geschmack, die kosten dann eben nur ihren Preis. Und das Trinkgeld in den Restaurants nicht vergessen: das ist dort nicht im Verkaufspreis mit einberechnet und die Kellner sind drauf angewiesen. 10-15% sind angemessen, sagte unser Reiseführer.

Auch deshalb sind die Gastro- Menschen wirklich sehr zuvorkommend und gerade auch den Kindern gegenüber sehr fürsorglich. Kein Sonderwunsch war zu ausgefallen.

Einkaufen ist in den USA ein Abenteuer für sich, die riesigen Packungsgrößen spiegeln die Größe des Landes wieder, wenn man verzweifelt versucht, eine Milchpackung kleiner als 1,6l zu finden, ist das wohl sinnbildlich. Bekanntermaßen können die Amis -für deutsche Gaumen- kein Brot und keine Wurst machen, Toast und wurstähnlicher Aufschnitt sind aber natürlich zu bekommen. Wenn man auf italienische Salami oä ausweichen will, wird’s dann aber auch gleich teuer. Auch Obst, wie zB Beeren sind teuer. Eine (kleine) Schale Himbeeren für 4-5$… leider ist es hier wirklich noch deutlicher, dass die ungesunden Dinge absolut nachgeschmissen werden, wie riesige Colaflaschen oder Snacktüten, gesundes wie Obst, gutes Fleisch oder Getreide aber wirklich sehr teuer sind.

Für Babies: die originalen Pampers kosten ca das 2,5fache, Eigenmarken sind nach Info einer Freundin sehr plastiklastig und nicht wirklich atmungsaktiv. Also am besten Windeln von zuhause mitnehmen!

Für die Beikost gibt es auch Gläschen, allerdings meist sortenrein, zB nur Erbsenpüree oder Kürbissquash, eher weniger das in Deutschland klassische Gemüse+Kartoffel+ Fleisch- Gläschen. Getreideflocken für Milch/ Obst- Getreidebrei gibts so gar nicht, da also auch lieber eine Tüte von zuhause mitnehmen.

Dafür gibts zB von Parent’s Choice leckere kleine Getreide-Puff- Nibbel in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die fand sogar der Große noch gut.

Zusammenfassend: je nach Budget und Geschmack lässt sich in den USA auch mit Kindern gut essen, auch gesund ist möglich. Aber im Urlaub darf es ja auch mal ne Pommes mehr sein, oder? 😉

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