Eislaufbahn Zollverein, Essen

Auch in diesem Jahr verwandelt sich die Fläche an der Kokerei auf Zollverein in eine Eislauffläche. In beeindruckender Industriekulturkulisse kann man hier seinen Bahnen auf Kufen ziehen. Parkplatz C an der Kokerei anfahren und über die Straße gehen, man kann es dank guter Beschilderung kaum verfehlen.

Tagestickets gibts für 7€ für Erwachsene und 5€ für Kinder (Ermäßigungen für Gruppen, Studis, Familien möglich). Gibt dann an der Kasse ein VIP- Bändchen und für 3€ einen Chip zum Schlittschuhe ausleihen.

Ab Größe 25 gibt es Kinderschlittschuhe auszuleihen, oder so „Umschnaller“ mit 2 Kufen, die über den Schuhen angezogen werden. Letztere geben etwas mehr Standfestigkeit.

Umziehen kann man sich dann auf den Bierzeltbänken vor der Eisbahn, Regale für die Schuhe, Taschen, etc. sind vorhanden (aber ohne Haftung und Gewähr- also Wertsachen besser zuhause oder im Auto lassen). Der Weg bis zur Eisbahn ist barrierefrei für Rollifahrer und Kinderwagen.

Für die Kleinen (und größeren Wackelpeter) gibt es die bekannten Pinguine, die beim Fahren lernen helfen, außerdem steht ein Coach zur Verfügung und hilft bei den ersten Schritten. Ein Kontrolleur checkt die Bändchen und weist freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass im Einstiegsbereich nicht gerannt, geschubst und rumgestanden wird- safety first, find ich gut. Ansonsten verteilen sich auch viele Leute auf den rund 1800 Quadratmetern Eisfläche gut. Natürlich gibt es dort erfahrene Läufer, die ihre Kunststückchen machen, aber auch Anfänger, die vor sich hin stolpern- muss einem also nix peinlich sein.

Direkt vor der Eisbahn gibts eine Hütte mit Gebäck (Muffins, Donuts, Waffeln am Stiel) und warmen Getränken mit und ohne Alkohol, unten am Eingang sind dann auch ein paar festere Sitzgelegenheiten und Hütten wie auf dem Weihnachtsmarkt, wenn man zum geselligeren Teil des Abends übergehen möchte.

Fazit zu unserem Versuch, den Travelbuddy aufs Eis zu locken: am Anfang war es ihm in Schlittschuhen zu wackelig und das rutschige Eis einfach ungewohnt und neu. Die zweikufigen Umschnaller fand er viel besser und hat sich dann vom Papa auch gerne übers Eis ziehen lassen, mit und ohne Pinguin. Angesprochener Eislauf-„Coach“ hat ihn dann nach etwas Diskussion einfach geschnappt und ist mit ihm flink übers Eis dem Papa hinterhergewetzt (das war schon mit meinem Einverständnis – manchmal muss man halt einfach machen). Ich hatte mit Riesenmeckerei gerechnet, bekam aber ein breit grinsendes Kind zurück. Also für einen noch nicht Dreijährigen hat er das super gemacht und hat insgesamt eine positive erste Erfahrung gemacht, auf die man aufbauen kann.

Als wir losgingen, wurde grad für eine Curling- Gruppe aufgebaut. Dafür kann man sich extra anmelden, auch eine Eisdisco ist zu bestimmten Terminen dort zu besuchen.

Witzig also, auch mit Kindern, mal was anderes als Schlittschuhlaufen in der Halle. Also, wenn’s nicht regnet: hin und loslaufen!

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