Weimar mit Kleinkind


Die Stadt der Dichter und Denker- welche, wenn nicht Weimar, in der Goethe und Schiller gewirkt haben? Nach der ersten Reise dorthin mit meinem Deutsch- LK war es um mich geschehen und ich habe mich in die kleine Stadt mit dem historischen Ortskern verliebt und möchte meinen, sie ist immer eine Reise wert.

Das erste Mal mit Kind in Weimar waren wir im Mai 2016, da war unser Travelbuddy also schon ein gutes Jahr alt und konnte/wollte schon laufen, trotzdem musste der Buggy noch immer mit. Schilleraufführung im Nationaltheater fiel also aus, aber was geht mit Kleinkind in Weimar? Unsere Top 5:

  1. Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens

mit vielen Exponaten zum Anfassen, Filmen und dem thematisch angepassten Spielplatz (Mammutrutsche) davor absolut top! Familieneintritt liegt auch nur bei 6€, Rampen und Aufzug machen das Mitführen des Kinderwagens einfach.

2. Ilmpark

besonders bei schönem Wetter lädt der Ilmpark zum spazieren, picknicken und spielen ein. Dort findet man auch

3. Goethes Gartenhaus,

das zwar nicht kinderwagengerecht ist, aber aufgrund der vielen Exponate zu naturwissenschaftlichen Experimenten Goethes auch für Kinder spannend ist. Außerdem ist sein toller Garten drumherum wunderschön!

4. Marktplatz

Eine echt Thüringer Bratwurst oder ein Eis essen, im Sommer an frischer Luft ein Getränk zu sich nehmen, am Springbrunnen patschen, Marktstände anschauen… ideal für eine Pause am Nachmittag! Am Rande des Marktplatzes findet man auch die Touri- Info für aktuelle Veranstaltungshinweise, das Theater im Gewölbe (hier hab ich ua schonmal Wilhelm Tell als Puppentheater gesehen) oder am Rande auch das Gingko- Museum, wo es alles rund um Goethes Lieblingspflanze zu kaufen gibt.

5. Historischer Friedhof und Orthodoxe Kirche

Am Tag hat der historische Friedhof nichts unheimliches an sich und bietet einen schönen Weg für einen Spaziergang, vorbei an den Gräbern der Goethe und Schiller- Familien. Nur die Dichterfürsten selbst sind in der Fürstengruft beigesetzt. Für kleine Kinder könnte es dort unten ein wenig zu dunkel und unheimlich sein, die orthodoxe Kirche daneben ist allerdings sehr farbenfroh und Kinder sind dort gerne gesehen.

Ansonsten macht es einfach Spaß, durch die Altstadt zu bummeln, besonders den Mineralien- und Fossilienhandel Gessler auf der Schillerstraße solltet ihr euch nicht entgehen lassen- sofern ihr euren Kindern zutraut, innen NICHT alles anzufassen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Fragt doch drinnen mal, wie es „Herrn Hermann“ geht ;-)!

Das Goethe- und Schillerhaus kann man auch mit Kindern sehr gut ansehen, wenn man nicht zuviel erwartet (von seinen Kindern).Aber man kann ohne Führung im eigenen Tempo durch die Räume gehen, das macht es einfacher. Die Museumsshops der beiden Häuser sollte man sich aber allein aufgrund der verrückten Merchandisingartikel nicht entgehen lassen.

Hier hab ich vor Ewigkeiten mal die besten Galettes aller Zeiten gegessen und mich nun gefreut, dass es den Laden noch gibt.
Solche Zitate findet man immer wieder auf Häusern der Stadt. Augen aufhalten!
Die Stadtkirche Peter und Paul ist einen Besuch wert. Rund um den Kirchplatz sind viele nette Cafés!

Also ab in den wilden Osten, lasst euch von der süßen Stadt verzaubern.

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