Blåvand

Unser erster richtiger Familienurlaub zu viert führte „back to the roots“ nach Blåvand im Westen Dänemarks. Dort hatte meine Großcousine in meiner „Jugend“ ein Haus und wir waren als Familie jeden Herbst dort. Nun wollten auch wir als Familie dorthin. Auch wenn es das Häuschen im Familienbesitz nicht mehr gibt, ist die Auswahl an Ferienhäusern riesig. So haben auch wir schnell ein Domizil gefunden, dass uns ansprach- ähnlich wie in Center Parks sind aber auch dort Sauna, Whirlpool und die schwarze Ledercouch das gängige Interieur. Da wir gerade nicht an die Ferien gebunden sind, haben wir die 7 Tage in der Nebensaison recht günstig anmieten können.

Auf dem Weg in den Norden (ca. 700km) wollten wir- vor allem der Kinder wegen- einen Zwischenhalt bei Verwandten in Neumünster machen. Das ging dann aber kurzfristig nicht und wir mussten uns- ebenso kurzfristig- um eine Alternative kümmern. im Nirgendwo bei Eckerförde gab sich eine günstige Übernachtungsgelegenheit, sogar ein eigener Bungalow, fast zu schön, um wahr zu sein. aber tatsächlich hatten wir einen eigenen Bungalow, das bestellte Babybett stand da und das zusätzlich bestellte Frühstück am nächsten Morgen war total süß in 1000 kleinen Döschen und Boxen angerichtet (Lieferung in den Bungalow) , sehr reichhaltig und lecker.

Am Nachmittag gings in das nur 5 Minuten entfernte Eckernförde, ein bisschen durch die Straßen spazieren, durch die kleinen Lädchen bummeln und einen Lolli in der Bonbonkocherei Hinrichs aussuchen. Dort kann man zusehen, wie Bonbons hergestellt werden- der Travelbuddy war schwer begeistert.

Nach einem Fischbrötchen am Hafen ging es dann zum Aufwärmen und Baden zurück in den Bungalow.

Am nächsten Morgen ging es nach dem erwähnt reichhaltigen Frühstück die letzten 300km nach Dänemark. Unterwegs stoppten wir noch in Dänemarks ältester Stadt Ribe, aßer zu Mittag, schauten uns den Hafen und die „Wasserfälle“ in der Stadt an, bewunderten den alten Dom und genossen die „hygge“ Atmosphäre Dänemarks.

Im Ferienhauscenter lief die Abwicklung problemlos- nur der gemietete Grill, Babybett und Babyhochstuhl (den wir eigentlich gar nicht gebraucht hätten) passten beim besten Willen nicht ins vollgepackte Auto, sodass wir diese später holen mussten.

Das Haus war perfekt für unsere Bedürfnisse- 3 Schlafräume, denn Omaopa wollten im Laufe der Woche noch nachkommen, großes Bad mit Sauna und Whirlpool, schöner Koch-Ess-Wohnbereich und eine große Terrasse, rundum geschützt und abgeschlossen. Im Garten eine Schaukel, Sandkasten und viel Platz zum Fußballspielen. Zum Strand waren es 200m nach links, zum Freizeitschwimmbad (bei unserer Ferienhausoption inklusive) 200m nach rechts. Nur zur Shoppingmeile und zum Supermarkt war es etwas weiter, so ca. 1,5km. Aber da sind wir ohnehin mit dem Auto hingefahren, daher war das kein Problem.

Der Ortskern ist sehr viel touristischer geworden als ich ihn in Erinnerung hatte- von vor 10 Jahren, aber zum bummeln und shoppen immer noch geeignet. Im Blåvand Lys Kerzenladen konnte man immer noch selbst Kerzen ziehen- leider hatte ich die 2-3 Stunden kinderfrei diesmal nicht, aber irgendwann werde ich das nochmal machen. War das doch das Standard-Weihnachtsgeschenk für die Großeltern in meiner Jugend- selbstgemachte Kerzen aus Dänemark.

Ansonsten war es für unsere Verhältnisse ein ruhiger Urlaub. Strandspaziergänge, im tollen Freizeitbad plantschen, abends in die Sauna. Lecker Essen und Trinken, bisschen Fernsehen oder Lesen, viel Quatschen und den Kopf vom Nordseewind freiblasen lassen.

Den westlichsten Punkt Jütlands, den Leuchtturm Blåvands Huk haben wir an einem Tag auch erklommen- und die kurzen Beine des Travelbuddies haben durchgehalten. Aber Achtung: Nach den vielen, vielen Treppen kommt man auf die Aussichtsplattform selbst nur durch eine kleine Luke mit einer Leiter. Das war mit Kleinkind/ Rucksack, bzw. Baby in der Trage schon etwas abenteuerlich. Leider gibt’s dazu vorher keine Info, daher: Gerne geschehen ;-):

Nach einer erholsamen Woche sind wir dann am Stück, mit einer langen Mittagspause, nach Hause gefahren. Die Kinder haben es zum Glück gut mitgemacht und wir hatten kaum Stau. Unsere große Mittagsrast haben wir zufällig an der extrem kinderfreundlichen Raststätte Holmmoor gemacht. Indoor- und Outdoorspielbereich, Wärmestrahler im Wickelraum, Kindermenü…Wahnsinn! Diese Marche -Restaurants bei Mövenpick gibt’s wohl auch noch andernsorts in Deutschland, also unbedingt die Augen danach aufhalten!

 

 

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