Phänomania Erfahrungsfeld Essen

img_1673img_1674img_1675img_1677img_1688img_1689
Um die leckere Gourmetmeile auf Zollverein mit ein bisschen Spaß für die Kinder zu verbinden, haben wir an diesem sonnigen Sonntag das (oder die?)  Phänomania aufgesucht. Nur knapp 1km Luftlinie vom roten Förderturm der Zeche Zollverein entfernt, ließ sich das gut kombinieren.

Statt der regulären 8,00€ für Erwachsene (4,00€ für Kinder von 3-5 Jahren, 6,00€ für Schüler, Sondertarife für Familien und Gruppen verfügbar) sind wir mit der RuhrtopCard wieder umsonst reingekommen, die Kids ohnehin noch frei.

Das Phänomania ist angesiedelt in einem alten Fördermaschinenhaus der Zeche. Die Maschinen sind teilweise noch vorhanden und bilden das optische „Herzstück“ der Halle, um das herum die Exponate aufgebaut sind. Im Erdgeschoss geht man um die Maschine herum auf einem Barfußpfad und kann sie daher von allen Seiten erkunden.

Das Phanömania „Museum“- wenn man so sagen will- ist angelehnt an die Arbeit des Künstlers und Pädagogen Hugo Kükelhaus und stellt das Motto „Anfassen ausdrücklich erlaubt“ in den Mittelpunkt. Es geht darum, physikalische Zusammenhänge sichtbar und spürbar zu machen- Akustik, Fliehkraft, Magnetismus. Alle Ausstellungsobjekte dürfen und sollen angefasst und ausprobiert werden, kleine Tafeln erklären, was man tun muss und warum die Reaktion ist, wie sie ist- ohne zu wissenschaftlich zu werden.

Im Obergeschoss findet man weitere Stationen zur Erfahrung der Sinne- Gläser mit verschiedenen „Riechproben“ darin, Vasen mit verschiedenen Materialen zum Fühlen, Farbkreis… auch eine große Bauecke mit Kapla-Steinen lädt zum Verweilen ein (inklusive Bänken für die müden Eltern zum Sitzen ;-)!).

Es gibt einen Rundgang, dem man folgen kann, oder eben individuell einzelne Stationen anlaufen.

Mit 2,5 Jahre altem Travelbuddy war es schon schön- er hatte vor allem Spaß, an allem, was sich drehte, schwappendes Wasser, Bausteine und dem Barfußpfad. Noch geeigneter wäre es aber sicherlich für Kinder ab 4 Jahre bis bestimmt 10 Jahre- da es hier auf verschiedenen Niveaus Dinge zu entdecken gibt. Auch als Erwachsene hatte ich noch meinen Spaß.

Leider gibt es keinen Aufzug, sodass der Rundgang mit dem Kinderwagen etwas beschwerlich war. Beim nächsten Mal würde ich das Baby in die Trage nehmen. Das hat uns nur am Eingang niemand gesagt. Ansonsten gibt es aber einen Wickeltisch und- direkt am Eingang ein kleines, uriges Kaffee mit frischem Kuchen, Eis und einem kleinen „Souveniershop“ mit Ruhrpottnippes und Kinder- Pseudo-Wissenschaftsnippes.

Unsere Empfehlung: Nicht barrierefrei, daher ohne Kinderwagen dorthin und wenn möglich zu „Randzeiten“, dann ist es nicht so voll. Sonst geht vermutlich ein bisschen des „frei sein und alles anfassen können wann und wie man will“- Gefühls verloren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s