Maximilianpark Hamm

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Endlich passte das Wetter zu den „Sommerferien“, auch wenn es etwas windig und daher nicht soooo heiß war, dass einem jede Unternehmungslust genommen wird. Also- Ruhrtopcard- Begleitheft raus (die brauchen ja dringend mal ne App…) und geblättert.

Unsere Entscheidung fiel auf den Maximilianpark in Hamm, den ich noch dunkel aus eigenen Erinnerungen von vor 25 Jahren kannte.

Die kostenfreien Parkplätze sind ca. 300m vom Haupteingang entfernt und waren an diesem Ferienmorgen gegen 10:30 Uhr noch recht frei, als wir gegen 15:30 Uhr zurückgingen war es entsprechend voller, den Kennzeichen nach sind vor allem Familien aus der Umgebung erst zum Nachmittag gekommen.

Regulär kostet der EIntritt für Erwachsene 4,50€, Kinder bis 4 Jahre sind frei, dann 3€, Familien zahlen 13,00€ (oder Großeltern mit ihren Enkeln).

Mir -als Pottkind- gefiel schon beim Hereinkommen besonders, dass überall im Park das Thema Bergbau aufgegriffen wird, insbesondere bei den Kunstinstallationen im Park.

Unser Weg führte uns als erstes zum gläsernen Elefanten, den wir ohne Warten mit dem Fahrstuhl hochfahren konnten. Dort oben erwartete uns neben einer (wechselnden) Kunstausstellung die Dauerausstellung kinetischer Kunst, die auch für Kinder spannend ist, kann man sie doch per Knopfdruck zur Bewegung bringen. Wasserspuckende Vögel und wassertretende Bergarbeiter, sowie das große Flugzeug über den Köpfen. Außerdem wird man natürlich mit einem tollen Blick über den Park (und darüber hinaus) belohnt.

Zu Füßen des Elefanten findet sich nicht nur ein Snackstand mit Kaffee (und später dann auch Pommes, etc.), sondern auch der erste tolle Spielplatz. Insbesondere der Kleinkinderkletterbereich und die lange Wellenrutsche waren bei unserem Travelbuddy hoch angesehen. Durch die hier gepflanzten Bäume gibt es auch schattige Plätzchen- dorthin habe ich mich mit der Reisebiene verzogen. Einige Metallstühle standen dort herum, jedoch wie im Mallorca Hotel alle belegt. Sitzgelegenheiten sind also Mangelware, wenn man richtig ausgestattet mit Picknickdecke dort hinfährt, kann man sich allerdings gut behelfen.

Um das große Kind vom Spielplatz loszueisen haben wir einen weiteren Spielplatz versprochen, tricky, eh ;-)?! Also machten wir uns auf den Weg zum Wasserspielplatz. Natürlich haben wir unterwegs das größte Schmetterlingshaus NRWs „mitgenommen“. Hier muss man noch einmal extra Eintritt zahlen, man kann an der Hauptkasse allerdings entscheiden, ob man das Schmetterlingshaus direkt mit bezahlt, oder spontan entscheidet. Erwachsene zahlen hier noch einmal 3€, Kinder ab 4 Jahren 2€.

Da man Rucksäcke, etc. am Eingang abgeben muss, habe ich mit dem Kinderwagen draußen gewartet, während der Papa mit dem Travelbuddy auf Schmetterlingssuche gegangen ist. Sehr lange waren sie dort nicht unterwegs, aber der Papa resümierte, dass der Eintrittpreis sich für das Erlebnis „Da! Schmetterling!! Noch einer!! Noch einer!!“ durchaus lohnt. Wer vorher einmal schlinzen möchte, findet ein kleines Fenster rechts neben dem Haupteingang, wodurch man in das Haus schauen kann.

Weiter auf dem Rundgang zum Wasserspielplatz findet man einen Kiosk und  zwei weihnachtsmarktähnliche Snackstände mit Crepe, Kartoffelecken, Nachos… Der Wasserspielplatz hat uns wirklich sehr gut gefallen, zum Glück hatten wir Badesachen für den Travelbuddy eingepackt, sonst wären wir bei ihm arg in Ungnade gefallen.

Fontänen, ein Matschsandwasserspielplatz, Wasserpumpen, ein Piratenschiff, ein Floß… viele Möglichkeiten für kleine und größere  Entdeckerinnen und Entdecker sich zu erfrischen. Am Rand spenden wieder Bäume Schatten, allerdings sind auch hier kaum Bänke, o.ä. aber viele Eltern saßen dort auf Decken und Handtüchern und beobachteten ihre Kinder. Wobei: der Spielplatz ist wirklich sehr groß, man kann ihn sitzend nicht ganz überblicken. Gerade kleinere Kinder muss man als dringend begleiten!

Hier kann man locker einen ganzen Tag zubringen, wenn das Wetter mitspielt, daher empfehlen wir einen Besuch bei Sonnenschein, mit entsprechender Bade- und Picknickausrüstung!

Nicht näher erwähnt habe ich nun hier die tollen Blumenbeete und Teichanlagen, sowie die Kunstobjekte, die überall im Park zu bestaunen sind. Immerhin entstand der Maxipark zu einer Landesgartenschau und das merkt man ihm auch heute noch an. Also auch für Blumenliebhaber, Schulklassen mit Lernzielen Richtung Bio-/ Ökologie, Hobbygärtner und Kunstliebhaber ist hier mehr als nur Spielplatzbetreuung für Kinder drin.

Klares GO! für warme Sommertage!

 

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