Phantastischer Lichterweihnachtsmarkt, Dortmund

In der Adventszeit sind die Weihnachtsmärkte an uns größtenteils vorbeigezogen, daher waren wir ganz froh, dass der PMLW noch bis 01.01. geöffnet hat.

Schon vorm Eingang gabs viel zu sehen…
Wunschbrunnen- der Erlös geht ans Dortmunder Tierheim. Tolle Idee!

Wir sind ziemlich erwartungslos dorthin gefahren, unser Hauptziel war das Konzert der Heavysaurus, die Dino- Kinder- Rockband, die der Travelbuddy schon 3 Wochen zuvor in Bochum live gesehen hatte und die seitdem bei uns rauf und runter läuft.

Die Parkplatzsuche war schon etwas schwierig, am Waldrand wurden wir aber fündig und waren nach ca.10 Min Fußweg (war etwas matschig, aber auch der Kinderwagen hat’s geschafft) am Eingang. Dort ging es sehr organisiert zu, kurze Taschenkontrolle, klare Beschilderungen („rein“/ „raus“). Eintritt für Erwachsene kostet 7€, Kinder bis 14 Jahre sind frei. An der Kasse wurden Familien mit Kindern sogar extra auf das Heavysauruskonzert aufmerksam gemacht- super Service!

Wir waren schon recht früh, vor Einbruch der Dunkelheit dort, trotzdem waren schon die ersten Feuer an und es war perfektes Wetter: trocken, kalt, aber nicht eisig. So, dass der Glühwein schon schmeckt, aber keine Eiszapfen an der Nase hängen ;-).

Komische Gestalten…

Während wir also am (echten) Feuer den ersten Glühwein/ Kinderpunsch schlürften, konnten wir nicht nur die „Parade der Phantasiewesen“ an uns vorbeiziehen sehen, sondern bewunderten auch die vielen Besucher, die sich mittelalterlich oder fantasymäßig gewandet hatten.

Der Weg übers Piratenschiff (wer sich traute…)

Grundsätzlich führt ein Rundweg über das weitläufige Gelände, dem man folgen kann, aber nicht muss, an den neuralgischen Punkten standen Ordner, die darauf achteten, dass alle sicher z.B. über die Brücke kamen, niemand im Weg stehenblieb, etc.

Die Stände passten absolut ins mittelalterliche Ambiente, egal ob Kunsthandwerk oder Essensstände. Kein Plastiknippes und selbst die Currywurst hatte ne Holzgabel. Aus dem Festzelt tönte „What shall we do with the drunken sailor“ aus vielen Kehlen mitgesungen.

Für die Kinder war es ein wirkliches Spektakel und eine Fest für die Sinne. Das Lagerfeuer und die Holzkohlegrills riechen, ungewöhnlich gekleidete Menschen sehen, dampfsprühende Drachenköpfe auf dem Weg, Fackeln und Laternen, die musikalischen Darbietungen, die wir mitbekommen haben, gingen in Richtung Santiano: Seemanns-, Kelten-, Mittelaltermusik.

Obwohl der Markt gut besucht war, wurde es erst wirklich voll, als wir gegen 19.00 Uhr den Heimweg angetreten haben. Mit Kindern also ideal am frühen Nachmittag im Hellen anzukommen und Eindrücke zu sammeln und dann in der Dunkelheit die unfassbar toll illuminierten Zelte, Hütten und Gewässer zu bewundern.

Wir sind 2019 auf jeden Fall wieder da- vielleicht sieht man sich ja ;-)?!

Special: Mit Kindern auffe Zeche

Am 21.12.2018 endete eine Ära: Mit Prosper Haniel in Bottrop schloss das letzte Steinkohlebergwerk Deutschlands seine Pforten.

Der emotionale Abschied hat wohl keinen Ruhrpottler kalt gelassen. Egal, ob man eine familiäre, persönliche Beziehung zum Bergbau hat oder nicht: Der Bergbau hat das Ruhrgebiet „gemacht“ und geprägt, Sprache, Kultur und Menschen jahrzehntelang beeinflusst.

Um diese Erinnerung lebendig zu halten, sollten wir unseren Kindern dringend auch diesen Teil der Ruhrgebietsgeschichte zeigen.

Das kann ein Spaziergang auf eine der vielen Halden im Pott sein ( Rungenberg, die Himmelsleiter, zum Tetraeder, zu Tiger und Turtle, Halde Hohewart…) viele dieser ehemaligen Zechenorte sind mittlerweile Kulturzentren mit Skulpturkunst, Theatern, markanten Landmarken.

Auf der Seite der Metropole Ruhr findet ihr einige Tipps für Zechen mit Kindern (wir werden einiges davon 2019 für euch testen und an dieser Stelle berichten).

Auch wir haben schon ein paar für den Bergbau relevante Orte mit den Kids besucht und unsere Eindrücke mit euch geteilt, wie das Bergbaumuseum Bochum oder auch das (zurzeit wieder aufgebaute) Eislaufen auf Zollverein.

Lasst uns die Erinnerung an den Bergbau lebendig halten und dieses besondere Erbe weitergeben.

Danke Kumpel! Glückauf!

DiNovember?!

Wer uns auf Instagram unter @pottkinderontour folgt, wird sich vielleicht gewundert haben, was bei uns los ist. Die Dinos sind los! Seit dem 1. DiNovember treiben unsere zahlreichen Spielzeugdinos nachts jede Menge Schabernack und wir „erwischen“ sie morgens.

Die Idee kommt von einer Familie aus den USA, die haben sogar ein Bilderbuch dazu veröffentlicht- das war auch unser Einstieg in den DiNovember. Ein bisschen wie der „Elf on the Shelf“- den find ich allerdings etwas unheimlich und außerdem ist im Dezember ja auch schon der Adventskalender als morgendliche Freude.

Die Dinos machen uns einfach allen Spaß. Folgt uns auf Instagram und schaut, was unsere Dinos noch so anstellen! Unter dem #dinovember findet ihr auch noch mehr witzige Bilder von frechen Dinos!

(Unbezahlte Werbung für das o.g. Buch und für ggf. verbundene Accounts.)

Burgers’ Zoo, Arnheim (NL)

Eine gute Stunde aus dem Pott Richtung Niederlande und zack- schon ist man in Arnheim. Da gibt’s ne Menge zu tun und zu erleben, aber diesmal wollten wir nur eins: in den Burger’s Zoo. Zurzeit sind die „Dinos in the Zoo“, sodass nicht nur der tolle Zoo, sondern auch Dinos für den dinobegeisterten Travelbuddy lockten.

Trotz Feiertag war die Strecke gut zu fahren und der Zoo wurde erst zum Mittag voller- aber so groß wie er ist, verteilte es sich gut.

Mit 21,50€ für Erwachsene und 19,50€ für Kinder ab 4 Jahren gehört der Burger’s Zoo eher zu den teureren Zoos, aber was das Zooerlebnis und die „Artgerechte“ Haltung (sofern in Zoos möglich) angeht, ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt.

Neben einigen Einzelgehegen, die nicht thematisch eingebunden sind, beeindrucken vor allem die Themenhallen. Mangrovenwald, Wüste, Ozean und Regenwald. Alles überdacht und warm.

Wir lieben das riesige Aquarium mit den Haien und den Tunnel, in dem man die Gesichter der Rochen von unten sehen kann.

Auch im Safari- Bereich ist ein großer Teil des Stegs, von dem aus man die Tiere beobachten kann, überdacht.

Insofern ist der Burger’s Zoo auch durchaus bei Regengefahr eine Option.

Ansonsten ist der Zoo natürlich völlig auf Familien mit Kindern ausgerichtet: Wickelstationen, Kids Menüs im Retaurant, Leihbuggies und -bollerwagen, Hochstühle im Restaurant und natürlich jede Menge Nippes, den Kinder mögen, im Zooshop.

Tolle Spielplätze für alle Altersklassen von 1-12 Jahren lockern den Rundweg immer wieder auf. Zum Teil muss man den Kinderwagen kräftig bergauf schieben, aber ein „ebenerdiger“ Zoo ist mir bisher auch nicht untergekommen.

Essen und Trinken ist in den Restaurants relativ teuer, man sollte ausreichend Picknicksachen mitnehmen, aber ein paar holländische Pommes mit Fritesauce sollte man sich trotzdem gönnen ;-).

Kurz zu den Dinos (die sind ja nur kurze Zeit da): auf dem Rundweg durch den Zoo brüllt und wackelt es teilweise im Gebüsch und man sieht sich Auge in Auge mit einem Pachycephalosaurus. Die mechanisch betriebenen Dinofiguren in Originalgröße funktionieren per Bewegungsmelder (einige können sich aber auch nicht bewegen) und sind mit kleinen Infotafeln versehen.

Insgesamt ein wirklich toller Zoo für alle Wetterlagen und alle Altersklassen.

Dinopark Münchehagen (NDS)

Auf dem Rückweg von Berlin in den Pott fährt man ja ziemlich sicher durch Niedersachsen und so haben wir unsere Mittagspause in den Dinopark verlegt. Wobei wir beim Hineingehen kurz überlegen mussten, ob wir nicht falsch abgebogen und in Nürnberg angekommen waren, erinnerte uns der Park auf den ersten Blick doch sehr an den Dinopark Bayern im Altmühltal. Aber da wir den ja ziemlich gut fanden, was es jetzt kein Problem, das norddeutsche Pendant zu besichtigen.

Wenn man also den Shop mit viel grellem Dinonippes hinter sich gelassen hat und evt. in der „Dino- Futterstelle“ eine kleine Stärkung zu sich genommen hat, kann man sich auf den rund 2,5km langen Rundweg durch die Erdzeitalter begeben. Anders als in Bayern war es deutlich hügeliger (mit Kinderwagen also durchaus anstrengend), dafür gab es auch mehr Bänke und Picknickhütten unterwegs zum Ausruhen. Immer wieder wurde die Ausstellung der naturgetreu in Originalgröße nachgebildeten Riesenechsen durch kleine Spielplätze unterbrochen- erinnerte ein bisschen an einen Trimm-dich- Pfad.

Eine Sonderausstellung zu Dino- Babys und zu Pterosauriern sind jeweils überdacht, genauso wie die original Sauropoden- Fußabdrücke. Beeindruckend!

Im großen (ebenfalls überdachten) Mitmachbereich kann man selbst zum Paläontologen werden und zB ein „Grabungsset“ erwerben und die „Dinoknochen“ dort herausholen.

Der Rundweg ist, trotz ein paar Hügeln, auch für Kinder und mit Kinderwagen gut zu bewältigen. Unterwegs gibt es Möglichkeiten zum Klettern und Spielen, Getränkeautomaten, Picknickhütten und Toiletten. Im Wald ist es größtenteils sonnengeschützt, vermutlich ist man dann also auch bei Nieselregen geschützt, das sollte nicht vom Ausflug in den Park abhalten.

Unser großer Dinofan hatte jedenfalls wieder unfassbar viel Spaß!

Ach ja- 12,50€ für Erwachsene und 10,50€ für Kinder ab 4 Jahre. War als Eintritt total okay, dafür fanden wir die Preise für Essen und Trinken vergleichsweise hoch (Dino- „Sparmenü“ mit Sammelbecher 8,40€).

Trotzdem auf jeden Fall eine klare Empfehlung für Dinofans!

Naturkundemuseum Berlin

In einem (alten) Dinobuch, das wir letztens aus der Bücherei ausgeliehen hatten, stehen auf der Rückseite die „schönsten Dinomuseen“. Naja, Museen, die auch Dinosaurierfossilien/- nachbildungen ausstellen. Vor allem das Naturkundemuseum in „Ost- Berlin“ fiel uns ins Auge, da hier der guinnessrekordhaltende Brachiosaurus steht (größtes montiertes Saurierskelett). Und tatsächlich ist der Brachiosaurus sehr imposant, wenn man in die Haupthalle des Museums kommt und automatisch erstmal nach ooooben schaut.

8€ für Erwachsene, 5€ für Kinder (bis 3 frei) kostet der Eintritt, barrierefreier Zugang für den Kinderwagen ist um die Ecke, ein Fahrstuhl verbindet die Etagen und an der Garderobe gibt’s im großen Behinderten- WC eine Wickelecke. Auch Leihbuggies (Typ Quinny) gibt es hier.

Es gibt sowohl eine Picknickecke für mitgebrachtes Essen, aber auch ein kleines Café, wo es Wärme und kalte Getränke, Eis und kleine Mittagssnacks wie Quiche oder Würstchen zu kaufen gibt.

In der Haupthalle sind neben dem Brachiosaurus auch noch andere Dinosaurierknochen ausgestellt, die durch interaktive Fernrohre und Bildschirme mit Leben gefüllt werden: blickt man durch die Fernrohre in Richtung eines Skeletts, bekommt es Muskeln, Fleisch und Haut und wird in sein natürliches Lebensumfeld „gebeamt“. Robbie Williams „Rock DJ“ umgekehrt, quasi.

Ein weiteres Dinohighlight ist zurzeit T- Rex Tristan, der in schummrigem Licht tatsächlich sehr bedrohlich wirkt. Die T- Rex- Kopf Nachbildung ist zum Glück hinter Glas. Kleine Filme erklären die Arbeit der Paläontologen und die Lebensweise der Dinos der Jurazeit.

Auch ein Themenschwerpunkt des Museums ist die Entstehung der Erde/ des Universums. In einem kleinen Film, den man bequem liegend im Treppenhaus sehen kann, rast man durch ein paar Milliarden Erdgeschichte.

Die Tiersammlung- naja, muss man mögen. Es sind natürlich ausgestopfte Tiere, an denen Naturphänomene wie Anpassung an die Umgebung, Verwandtschaft der Arten und symbiotisches Zusammenleben dargestellt werden.

Tatsächlich waren wir schon bei unserem letzten Berlin- Trip im Februar hier, das war bei der sibirischen Kälte eine schöne Zufluchtstätte. Diesmal war das Wetter natürlich besser, aber der ausdrückliche Wunsch des Travelbuddies war, „Tristan zu besuchen“- kein Problem.

Auf jeden Fall einen Besuch mit Kindern wert, wenn diese sich für Dinos, Astronomie und Tiere interessieren.

Dann auch auf keinen Fall den Shop verpassen- für diese Themengebiete gibt’s hier tolle, auch pädagogisch wertvolle- Souvenirs für alle Altersstufen.

Rund um den Sorpesee

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Im Sauerland findet man den schönen Sorpesee, auf, um und in dem man wunderbar Zeit verbringen kann. Wir sind von der Haltestelle Amecke in Sundern (Parken kann man dort oder am Campingplatz) mit der MS Sorpesee erstmal schön über den See geschippert. Mit der Ruhrtopcard ist Hin- und Rückweg frei, sonst ca.12€, 30 Minuten dauert eine Fahrt, Haltepunkt an der anderen Seite ist direkt am Ufer neben der Jugendherberge Sorpesee. Dort kann man an der schon recht touristischen Promenade in einem der vielen Restaurants essen oder eben am Ufer entlang spazieren oder gar ins Wasser gehen.

An Bord wird nichts erzählt (wie manchmal auf so Ausflugsschiffen), aber man kann sich im Bordrestaurant versorgen und innen oder außen die Fahrt genießen. Einen Wickelraum gibt’s übrigens auch ;-). Die Tickets kann man direkt auf dem Schiff kaufen, Abfahrt ist ab 11:00 Uhr stündlich.

An der Haltestelle Amecke kann man am Café am Campingplatz essen und trinken- mit Plastikcampingstühlchen und eher unmotivierter Bedienung zwar eher rustikal, aber völlig in Ordnung.

Spannender ist der dort startende „Airlebnisweg“, der die Themen Wasser und Atmung an verschiedenen Stationen aufnimmt und (Mitmach-) Exponate bietet. Auch ein Piratenschiffspielplatz ist auf dem Weg.

So kann man sich wirklich gut dort aufhalten, ob mit mehr oder weniger Bewegung ist dann jedem selbst überlassen und sicherlich auch temperhaturabhängig.

Also, raus aus dem Haus und ab an den See- hier weht wenigstens immer ein kühlender Wind.

Neanderthal Museum, Mettmann

Wer in unsere evolutionäre Vergangenheit reisen will, findet mitten in NRW das Neanderthalmuseum- mit Ausstellung und Fundstelle unserer gleichnamigen Vorfahren.

Gut ans westfälische Autobahnnetz angebunden kommt man also nach Mettmann und kann direkt neben dem Museum auf dem (wochentags kostenfreien) Parkplatz parken.

Neben dem Museumsgebäude führen verschiedene Wanderwege zur Fundstelle, dem Tiergehege, einen Kunstpfad entlang oder zur Werkstatt, wo Kindergeburtstage oder Gruppenaktionen gebucht werden können.

Die aktuelle Sonderausstellung im Museum zeigt im Untergeschoss eiszeitliche Tiere (mit Zähnen und Fellen zum anfassen).

Mit der Ruhrtopcard waren wir mal wieder umsonst dabei, ansonsten ist in den 8€ für Erwachsene und Kinder (ab 5 Jahren) 5€ (20% Familienrabatt) der Audioguide inklusive, am Eingang gibt es die Kopfhörer , die man individuell in die Buchsen an den Ausstellungsstücken einstecken kann. Für Kinder gibt es hier auch eine extra gekennzeichnete Kinderaudioführung.

Überhaupt ist das Museum absolut kinderwagentauglich, Fahrstühle und Rampen machens möglich. Ein Wickelraum und Kinderhochstühle im Café runden das kinderfreundliche Bild ab. Neben der Audiotour sind für Kinder auch viele Stationen, an denen angefasst und ausprobiert werden darf: Knochen „ausgraben“, Bohren mit einem steinzeitlichen Kreiselbohrer, Nüsse knacken mit großen Steinen. Dazu kann man am Eingang das Forscher-Kit mit Nüssen, Holzscheibe zum Bohren, etc. erwerben, aber auch ohne dieses ist es- gerade für kleine Kinder- auch so spannend, alles auszuprobieren.

Hinter Klappen in Regalen befinden sich kindgerecht aufgearbeitet die Informationen aus der umgebenden Ausstellung. Manchmal mit Mammut- Kuscheltieren, oder eben hilfreich erklärt.

Das Café hat nicht nur eine schöne Sonnenterrasse, sondern auch eine gute Auswahl an Getränken, Kuchen und Snacks. Hochstühle für Kinder gibt es wie erwähnt auch, also kein Problem, dort ein Mittagspäuschen zu machen.

Zum Abschluss auf jeden Fall in den Shop gehen, ein Neandertaler- Bier ist doch ein witziges Mitbringsel. Und auch für die Kleinen gibt es tolle (Bilder-) Bücher oder Mini- Mammutzähne (jaja, keine echten!) zum „Ausgraben“ aus Gips.

Ein trockener Tag ist zu empfehlen, wenn man die Wanderwege auch nutzen will – und das sollte man. Viel Spaß bei unseren Vorfahren!

Copa Ca Backum-Freizeitbad in Herten

Huch- übers Copa haben wir noch gar keinen Beitrag geschrieben? Vielleicht, weil wir schon zu oft im Freizeitbad in der Nachbarschaft waren. Mit der RuhrtopCard umsonst, ansonsten für 11€ für die Erwachsenentageskarte (viele Preismodelle für Kurzschwimmer und Familien, Freibadnutzer…bitte auf der Homepage checken) ging es für uns in die Familienumkleide- mit wasserfestem Leihbuggy für die Travelbiene.

Das Bad selbst hat -besonders im Schwimmbereich- schon an einigen Stellen noch den Kachel-Charme der 80er. Aber es ist sauber und alles funktioniert, das ist die Hauptsache. Für Kinder gibt es verschiedene Becken zur Auswahl: Kinderrutsche mit Wasserirrgarten, das ganz flache Wasser mit den wasserspeienden Schlangen oder das Becken mit der Robbe.

Die Kinder können mit entsprechender Begleitung/ Schwimmhilfe natürlich auch die anderen Becken des Hallenbads nutzen: Das Becken mit der Rutsche hat allerdings eine Wassertiefe von 1,35m. Hier geht’s auch nach draußen, dort kann man sich dann vom Strudel treiben lassen. Auch aus dem schönen warmen Solebecken geht es nach draußen, wenn man sich nicht hinter dem Wasserfall verstecken will.

Das Copa bietet Schwimmkurse und ein 50m-Becken für ernsthaftes Training; im Sommer kann man im Freibad die warmen Tage gut verbringen (ein Kombiticket für Hallen- und Freibad gib es aber leider nicht). Die Saunalandschaft ist schön und modern, mit Kindern waren wir da allerdings noch nicht, ist ja auch nur bedingt für Kinder geeignet.

Im Hallenbad ist es mit Kindern aber recht entspannt: neben den erwähnten Leihbuggies kann man an den Campingtischen picknicken, oder im Café eine Kleinigkeit essen. Die verschiedenen Becken im Bad sind überschaubar, aber besonders durch den drinnen/ draußen-Bereich für Kinder absolut ausreichend. „Überschaubar“ ist mit Kindern ja irgendwie auch eher ein positiver Aspekt?!

Einen ganzen Tag würde ich dort (indoor) wohl eher nicht verbringen, aber für einen schönen Vormittag (da ist es noch leerer) eignet sich das CopaCa Backum ganz hervorragend!

Playmobil Funpark bei Nürnberg

Nur eine Viertelstunde vom Hotel entfernt – der Playmobil Funpark. Da ab mittags Gewitter angesagt waren, waren wir morgens direkt um 9:00 Uhr zur Eröffnung da und haben den Tag bis zu unserer Abfahrt am Nachmittag bei strahlender Sonne verbracht- kein Verlass auf diese WetterApps.

Regulär kostet der Parkeintritt- je nach Saison- maximal 12€ für Erwachsene, das Parkhaus schlägt mit 5€ zu Buche. Dafür gibt es recht neu nun auch einen Indoor Bereich zum Playmobil spielen, Themenhäusern und dem Kletterpark, in den man bei schlechtem Wetter flüchten kann, bzw im Winter nutzen (in der Wintersaison ist der Eintritt auch deutlich günstiger, da dann NUR die Halle zu nutzen ist).

Der Park ist in verschiedene (Playmobil-) Themenwelten unterteilt, die durch zahlreiche (Wasser-)Spielplätze ergänzt werden: Feenland, Ritterburg, Dinoland, Bauernhof, Piratensee, und viele mehr.

In jeder „Welt“ kann man verschiedene Dinge erleben / ansehen/ erklettern: über die Gangway aufs Piratenschiff laufen und das Steuer vom Kapitän übernehmen zum Beispiel.

Oder auf dem Bauernhof die Kühe melken und die Pferde striegeln.

Im Feenland in den wassergefüllten Muscheln kleine Schätze suchen.

Oder einfach, bei warmem Wetter wie heute, auf einem der vielen Wasserspielplätze plantschen, matschen, Wassergräben bauen,Floß oder Boot fahren.

Als Familienpark ist natürlich alles auf Kinder eingestellt (wie in zahlreichen Lautsprecherdurchsagen immer wieder betont wurde). Überall führen kinderwagenfreundliche Wege hin, Hochstühle, Kindertoiletten, Wickel-/ Stillraum…

Wir haben im Biergarten zu Mittag gegessen, weil man dort draußen sitzen kann (gibt aber noch verschiedene andere Verpflegungsstationen) und für einen Freizeitpark waren es wirklich zivile Preise: ein Kidsmenü mit (zB) Pommes, Geflügelnuggets, Getränk im kostenlosen Playmobil- Sammelbecher, Fruchtquetschie und einer Playmobil- Spielfigur für 5,90€. Da kannste nix sagen. Ansonsten gibt’s natürlich auch Eisstände und Imbissbuden, aber auch das Mitbringen eigener Getränke und Lebensmittel ist erlaubt. Die Taschenkontrolle am Eingang schaut nur nach gefährlichen Gegenständen.

Wer in der Nähe wohnt, sollte sich definitiv eine Jahreskarte holen- hier kann man wirklich viel Zeit gut verbringen! Wir konnten heute natürlich nur einen kleinen Eindruck, aber uns hat es super gefallen, viele Kleinigkeiten, die einfach stimmten: dass es auch Schattenplätze auf den Spielplätzen gab, durch Bäume und Sonnensegel, die kurzen Wege für kurze Beine, die verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf den Spielplätze für Kleinkinder und größere…

Für Kinder von 0-8 Jahren gibt es hier auf jeden Fall jede Menge zu entdecken und zu spielen, ältere Geschwisterkinder finden aber sicherlich auch noch Herausforderungen.

Uns hat gefallen, dass es eben kein Fahrgeschäft- Park war, bei dem man lange für eine Achterbahn anstehen muss, sondern alle Kinder einfach immer überall spielen können. Selbst an einem sonnigen Sonntag, an dem es recht voll war, war es nicht überfüllt.

Also: when in Bayern, ab zum Playmobil-Park!